Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Flüssiggastanker mit Hypochloritsystemen von Siemens ausgestattet

27.06.2007
Samsung Heavy Industries (SHI), eines der weltweit führenden Schiffbauunternehmen, hat Siemens Water Technologies den Auftrag zur Lieferung von 14 Chloropac Elektrokatalysesysteme erteilt.

SHI wird die Anlagen zur Erzeugung von Natriumhypochlorit auf verschiedenen LNG-Tankern (LNG – Liquid Natural Gas) installieren, die das Unternehmen für drei petrochemische Unternehmen baut. Chloropac-Systeme unterdrücken das Wachstum von Meeresorganismen in den Kühlern, Rohrleitungen und Wärmetauschern des Seewasserkühlsystems der Flüssiggastanker. Die erste Anlage wurde im Mai dieses Jahres an SHI geliefert. Die weiteren Lieferungen erfolgen im Laufe der Jahre 2007 und 2008.

Die Kapazität der Flüssiggastanker reicht von 155.000 m3 bis zu 266.000 m3. Die Chloropac-Anlagen sind für den Auftrag so ausgelegt, dass das Meerwasser bei einer Durchflussrate von 2.800 m3/h bis zu 5.000 m3/h mit einer kontinuierlichen Natriumhypochlorit-Dosierung von 0,2 bis 0,5 ppm (parts per million) behandelt wird. Der Kunde entschied sich für die Chloropac-Systeme von Siemens aufgrund ihrer Zuverlässigkeit, ihrer Wartungsfreundlichkeit und der günstigen Kosten während der gesamten Lebenszykluszeit Chloropac-Elektrokatalyseanlagen verhindern den Bewuchs sowohl mit Mikroorganismen wie Bakterienrasen, Algen und Seetang als auch mit Makroorganismen wie Seepocken, Muscheln und Meerespolypen. Durch die Elektrolyse von Seewasser wandeln die Chloropac-Systeme das Meersalz (Natriumchlorid) in Natriumhypochlorit, einen Wirkstoff zur Desinfektion und Sterilisierung, um.

Die von Siemens entwickelte Elektrodentechnologie mit konzentrischen Röhren erzeugt die Lösung an Ort und Stelle. Sie wird direkt in den Wasserkreislauf des Schiffes eingespeist. Das ist eine sichere und effektive Alternative im Vergleich zur Lagerung und Handhabung großer Mengen gefährlichen Chlors oder flüssigen Natriumhypochlorits wie bei herkömmlichen Methoden üblich. Die gewünschte Produktionsmenge ist automatisch oder manuell einstellbar.

Technologien zur Wasserbehandlung sind ein bedeutender Teil des Leistungsspektrums des Siemens-Bereichs Industrial Solutions and Services für die Schifffahrt. Der Siemens-Bereich ist darüber hinaus ein weltweit führender Integrator von Automatisierungs- und Antriebssystemen für die Handels- und Passagierschifffahrt sowie für Schiffe der Marine. Dazu gehören die Lieferung schlüsselfertiger Systeme und Umbauten sowie die Betreuung während des gesamten Lebenszyklus’ eines Schiffes.

Siemens Water Technologies liefert kostengünstige und zuverlässige Systeme und Dienstleistungen für die Wasser- und Abwasseraufbereitung von kommunalen, industriellen, gewerblichen und institutionellen Kunden in der ganzen Welt. Das Geschäftsgebiet Water Technologies ist Teil des Siemens-Bereichs Industrial Solutions and Services (I&S), der innovative Lösungen und Dienstleistungen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen der Prozess- und Fertigungsindustrie sowie der Infrastruktur bietet. Bei einem Umsatz von 8,819 Milliarden Euro nach U.S. GAAP beschäftigte I&S im Geschäftsjahr 2006 (30. September) weltweit 36.200 Mitarbeiter.

Franz Friese | Siemens Industrial Solutions
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/water
http://www.siemens.de/marine

Weitere Berichte zu: Flüssiggastanker Natriumhypochlorit Water

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Assistenzsysteme für die Blechumformung
28.07.2017 | Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Körperenergie als Stromquelle

22.08.2017 | Energie und Elektrotechnik

Ein Quantenlineal für Biomoleküle

22.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Prostatakrebs: Bluttest sagt Tumorresistenz vorher

22.08.2017 | Biowissenschaften Chemie