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Senkerodier-Technik für leistungsfähige Spritzgießwerkzeuge

05.06.2007
Wenn ein Spritzgussteil, das millionenfach vorkommt, aufgrund der geringeren Wanddicke einige Gramm weniger wiegt, werden einige Tonnen Kunststoff weniger benötigt.

Ein Problem für die Elektrodenfertigung und die Senkerosion, aber auch für die Kunststoff-Spritzgießerei, in der Entformbarkeit und Prozesssicherheit vorausgesetzt werden.

Auf der Kernseite schrumpft Kunststoff auf und muss ausgestoßen werden. Bisher wurden solche Schlitze im Formkern nach Abschluss des Erodierens (Rauheitskenngröße VDI 24) manuell strichpoliert, das heißt der Werker hat an diesen Stellen mit einem dünnen Holz und feinen Schmirgelleinen einen Strich gezogen und damit zur sicheren Entformbarkeit beigetragen.

Dieses Vorgehen ist aber unmöglich, wenn Rippen noch dünner und Schlitze noch enger werden. Von der Funkenerosion wird also eine Oberfläche verlangt, die ohne Nachbehandlung Entformbarkeit gewährleistet. Dafür ist VDI 24 jedoch zu groß.

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»Kunststoff »Rippen »VDI

Agie ist es gelungen, mit der Generator-Technik Hyperspark HS an filigranen Elektroden in wirtschaftlicher Weise die Rauheitskenngröße VDI 14 zu erreichen. Dieser Wert liegt für den Werkzeugmacher und Spritzgießer hinsichtlich der Entformbarkeit „auf der sicheren Seite“.

„In der Vergangenheit war es nicht vorstellbar, dass man die Kavitäten für 142 dünne Rippen und Stege fertig senkerodieren kann“, erklärt Franz-Josef Sendler, Agie-Produktmanagement. „Nun werden Hunderte Polierstunden eingespart, die Geometrie wird manuell nicht angetastet. Der Kunde hat den Kunststoffanteil um 20% gesenkt, die Zykluszeiten um 25%.“

| MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de

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