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Hämmern mit großer Wirkung

30.05.2007
Französischer Spezialist für Entkernungsmaschinen für Gießereiprodukte stellt neuartige Entsandungsmaschine vor.

Das Prinzip der Neuentwicklung von MASSIN Technologies: Beim Entsanden wird nun nicht mehr Druckluft verwendet, sondern es werden Vibrationen genutzt, die mit Hilfe eines Exzentergewichts erzeugt werden. Die Maschine wird auf der Fachmesse GIFA vorgestellt, die vom 12.-16. Juni in Düsseldorf stattfindet.

Dieses neue Entsandungssystem hat mehrere Vorteile: Hämmern und Vibrieren finden gleichzeitig statt. Während des Vibrierens kann der Hämmerprozess jederzeit gesteuert werden. Das System wird durch ein elektromagnetisches System während des Vibrierens gestoppt. Das System benötigt keine weiteren mechanischen Teile. Für das Hämmern ist zudem keine Druckluft notwendig.

Das Hämmersystem, das die Wechselbewegung der Entkernungsmaschine nutzt, ist in Frankreich patentiert (Patent Nr. 06 04399). Die Hammermasse wird in einer am Ende geschlossenen Kammer geführt und abwechselnd zum Werkstück und zum Deckel bewegt, der mit einem elastischen Anschlagdämpfer versehen ist, so dass die Masse leicht zum Schlag auf das Werkstück zurückgleitet.

Patentiertes Rotationverfahren

Um auch Werkstücke zu entsanden, die nicht in ihrer Ausgangsposition entsandet werden können, wurde ein patentiertes Rotationsverfahren entwickelt. Dabei wird das Werkstück während des Zyklus gedreht und das Entfernen abgelöster Stücke erleichtert. Bei Einsetzen der Vibration des zu entsandenden Werkstücks wird diese Drehbewegung wieder gestoppt.

Für die Entsandungsmaschine ohne Druckluft mit zwei unabhängigen Arbeitstationen hat MASSIN Technologies auch einen internationalen Patentantrag eingereicht. Die zweite Arbeitsstation ermöglicht die Beschickung der einen Station, während an der anderen die Entkernung erfolgt. Außerdem kann bei einer Reparatur an der einen Station die Arbeit an der anderen sicher fortgesetzt werden. Für die Installation der kompakten Entsandungsmaschine ist ein einfacher Hubwagen ausreichend. In der „Plug and Play“-Ausführung wird nur eine Stromversorgung und Luftzufuhr benötigt, um die Anlage einige Stunden später in Betrieb nehmen zu können.

30 Prozent Produktivitätssteigerung

Nur ein Arbeiter steuert die MASDIM 2H. Eine Station wird beschickt oder entladen, während die andere gerade einen Arbeitszyklus absolviert. Dies führt zu einer Steigerung der Produktivität um 30 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Doppelstations-Maschinen.

Ohne weitere mechanische Ausstattung beschränkt sich die Wartung auf die monatliche Überprüfung der flexiblen Winden und der Gummiplatten und auf das Ölnachfüllen der Vibrationsmotoren. Jedes Bauteil lässt sich leicht ausbauen, ohne dass ein Justieren beim Einbau notwendig wäre. Es fallen somit drei Jahre lang so gut wie keine Wartungskosten an.

Messeauftritt in Düsseldorf

Interessierte Messebesucher sind auf dem Stand von MASSIN auf der GIFA, Halle 15, Stand 15H12 herzlich willkommen.

Kontakt:
MASSIN Technologies
Marcel Massin
Route nationale
BP 15
F 08140 Bazeilles
Tel.: +33 3 24 27 26 74
Fax: +33 3 24 29 60 71
E-Mail: contact@mmassin.com
Web: www.mmassin.com

Pressekontakt:
FIZIT - Französisches Informationszentrum für Industrie und Technik
- Das deutsche Pressebüro von UBIFRANCE -
Martin Winder, Leiter des Pressebüros
c/o Französische Botschaft
Königsallee 53-55
40212 Düsseldorf
Tel.: +49 211 30041-360
Fax: +49 211 30041-116
E-Mail: m.winder@fizit.de
Web: www.fizit.de

Martin Winder | FIZIT
Weitere Informationen:
http://www.fizit.de

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