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Tox mit elektromechanischer Alternative zur Hydraulik

20.05.2007
Die Tox Pressotechnik GmbH & Co. KG in Weingarten bietet mit dem Antriebssystem Tox-Electric-Drive eine Alternative zu den pneumatisch-hydraulischen Antriebszylindern vom Typ Tox-Kraftpaket oder zu vollhydraulischen Antriebslösungen.

Das neue Antriebssystem besteht aus der elektromechanischen Servospindel EPM in den Bauformen EPMK (kompakte Bauform mit seitlich angeflanschter Antriebseinheit) oder EPMS (schlanke Bauform mit Längsanordnung aller Komponenten) sowie dem Kompakt-Servoregler EDC, dem Kabelsatz EPDC und der Tox-Software.

Das modular aufgebaute und flexibel konfigurierbare System kann in bestehende Produktions- und Montage-Strukturen eingebunden, in Pressen integriert oder mit Robotern koordiniert werden. Damit eignet es sich für ein breites Anwendungsspektrum wie etwa Füge- oder Pressoperationen, Messanwendungen und Blechfügeprozesse (etwa das Tox-Clinchen). Die Ansteuerung übernimmt der Kompakt-Controller EDC mit integrierter Sicherheitstechnik, Kategorie 3.

Eine einfache Konfiguration des Controllers mit Tox-Software und die Standardschnittstellen bilden die Basis für eine nahtlose Einbindung in jede Steuerungsumgebung. Damit erhalten die Kunden aus einer Hand ein komplettes System.

Immer dann, wenn es nicht nur auf pure Kraft, sondern auf punktgenaue Prozessregelung ankommt, ist das Antriebssystem laut Tox Pressotechnik gegenüber den herkömmlichen Systemen im Vorteil. Davon sei auch ebm-papst in Mulfingen ausgegangen, als das Unternehmen auf der Suche nach einem neuen Pressenlieferanten für den Presskraftbereich von 55 bis 100 kN eine intensive Lieferanten-Evaluation vorgenommen habe.

Der Spezialist für Antriebstechnik favorisierte für die Ausrüstung neuer Arbeitsstationen in Produktion und Montage Servopressen, weil sie eine hohe Flexibilität für die Bewältigung einer Vielzahl von Produkt-Varianten versprachen – und die Tox-Pressensysteme mit den Servo-Antriebseinheiten Tox-Electric-Drive erfüllten alle Anforderungen.

In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden wurden zunächst verschiedene Pressentypen und Optionspakete standardisiert. Dabei handelte es sich um Tox-Pressensysteme der Baureihe PC mit säulengeführten Stößelplatten, die nach Angaben des Kunden schon ab Werk mit den gewünschten Bohrbildern versehen wurden und bei denen auch unterschiedliche Werkzeugeinbauräume berücksichtigt sind. Je nach Verwendung als Handeinlege-Presse oder als automatisierte Presse mit mechanischer Teilezuführung über Wechsel-Werkstückträger erhielten die Pressen abgestimmte Sicherheits-Einrichtungen.

Für die anspruchsvollen Montageprozesse bei ebm-papst wurden auf der Bedienoberfläche umfangreiche Funktionserweiterungen vorgenommen. Außerdem verfügen die gelieferten Präzisionspressen schon in der Grundausstattung über einen Touch-PC. Dadurch können die Bediener Optimierungen der Prozesse an Ort und Stelle vornehmen.

Tox Pressotechnik hat fünf Unternehmensbereiche: Antriebstechnik-Komponenten, Pressensysteme, Steuerungen, Blechverbindungsverfahren und die sogenannten Tox-Produktionssysteme. „Auf unseren Spezialgebieten, den pneumohydraulischen Antrieben und dem Verbindungsverfahren Tox-Clinchen, sind wir Weltmarktführer“, sagt Dr. Wolfgang Pfeiffer, der Geschäftsführer des Unternehmens. Eine wesentliche Stärke seines Hauses sieht er in der globalen Ausrichtung durch eigene Unternehmen in 15 Ländern und weitere 22 internationale Partnerschaften.

Diese Präsenz ermögliche kurze Reaktionszeiten und mache Tox Pressotechnik zum anerkannten Partner für lokal und global agierende Unternehmen. Pfeiffer: „Mit einer Fertigungstiefe von rund 95% können wir unseren Kunden ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, kurze Lieferzeiten und eine ISO-zertifizierte Produktqualität bieten.“

Helmut Klemm | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de

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