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Silicann erweitert die Produktfamilie perzeptiver Farbsensoren

23.04.2007
Außer den in der Industrieautomation bewährten perzeptiven Farbsensoren PCS-I und PCS-II bietet Silicann Technologies nun ein Gerät für empfindungsgemäße Industriefarberkennung an.

Der PCS-III ist laut Silicann ein perzeptiver Farbsensor mit zwei identischen, lichtleiterbasierten Sensoreingängen. Das Erkennen von beliebigen Farb- oder Kontrastkanten unabhängig von der jeweiligen Objektfarbe, langzeitstabile Farbprüfungen und Farbkontrolle bei wechselnden Umgebungstemperaturen werden jetzt möglich.

Steuerung, Handhabung und Funktionalität des PCS-III sind denen von PCS-I und PCS-II sehr ähnlich. Die entscheidenden Unterschiede ergeben sich aus den drei möglichen Betriebsmodi. Über die Einstellung „Differenziell“ werden Farbunterschiede zwischen beiden Sensoreingängen erfasst. Die Farbtabelle enthält in dieser Betriebsart Farbdifferenzwerte und keine Echtfarben. Ihre Anwendung findet diese Betriebsart beim Erkennen von beliebigen Farb- oder Kontrastkanten unabhängig von der jeweiligen Objektfarbe. Ebenso kann laut Silicann eine Hintergrundausblendung und damit Erkennung von durchscheinenden Objekten erfolgen. Im Modus „Zweikanal“ arbeitet der Sensor mit einem Eingang (oder beiden Eingängen) auf Grundlage von Absolutwerten, also Objektfarben.

Die Arbeitsweise dieser Betriebsart ist mit dem PCS-II gleich, nur dass zwei Messstellen gleichzeitig verarbeitet werden können. Mit der Einstellung „Referenziert“ arbeitet ein Sensoreingang gegen eine (stabile) Referenz (Weißreferenz). Der zweite Sensoreingang ist der Arbeitskanal, welcher auf das zu erkennende Objekt gerichtet ist. In dieser Betriebsart ermöglicht eine ständige Onlinekorrektur der Farbwerte eine langzeitstabile Farbprüfung. In Fällen, wo Langzeitfarberkennung oder Farb-erkennung bei wechselnden Umgebungstemperaturen von entscheidender Bedeutung sind, findet daher der PCS-III bevorzugt Anwendung.

Zudem werden, wie es weiter heißt, auch mit dem PCS-III falsche Erkennungsergebnisse, wie bei herkömmlichen RGB-Sensoren häufig der Fall, eliminiert. Kleinste Farbnuancen können auch bei anspruchvollsten Applikationen sicher erkannt werden. Ermöglicht werde dies durch das bislang einmalige Konzept der Transformationen der Farbsignale in empfindungsgemäße, das heißt der menschlichen Farbwahrnehmung entsprechende, Farbräume. Daraus resultiere eine sehr feine Farbauflösung.

Udo Schnell | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de

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