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Elektronische Meßgeräte helfen, Stromfresser aufzuspüren

22.04.2007
Er ist gelb statt schwarz und es fehlen sowohl Drehscheibe als auch analoge Verbrauchsanzeige.

Das Revolutionäre am intelligenten Stromzähler ist aber nicht das Design, sondern sein Nutzen. Die elektronischen Geräte erfassen im 15-Minuten-Takt den aktuellen Verbrauch. Privat- und Gewerbekunden können künftig über ihre DSL-Leitung online ihren Verbrauch kontrollieren.

Sie können Stromfresser aufspüren und entscheiden, wann sich günstiger Nachtstrom rechnet. „Der Verbraucher spart Geld und schont die Umwelt,“ sagt Peter Grabowsky von Yello Strom. KommunikativZähler können die Lastspitzen glätten, indem sie die Nachfrage steuern. Gemeinsam mit dem Energieversorger EnBW soll 2007 ein Testlauf starten, um die Zähler „noch auf die Bedürfnisse der Kunden abzustimmen“, so EnBW.

Wann sie in großem Maße installiert werden, ist allerdings offen. Widerstand kommt von unerwarteter Seite. Zwar wurde 2006 das Zähler- und Messwesen liberalisiert. „Dennoch müssen wir hart mit Netzbetreibern verhandeln, damit wir die Zähler austauschen dürfen“, so Grabowsky. Denn die Unternehmen stellen Stromhändlern für die Zähler saftige Jahresgebühren in Rechnung. Außerdem schreiben deutsche DIN- und Prüfnormen vor, dass ein Stromzähler ein großer Kasten sein muss.

Udo Schnell | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de

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