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Nanotechnik bei der Druckluftfiltration

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11.04.2007

Der Schritt von der Mikro- zur Nanotechnik ist jetzt auch in der Druckluftfiltration vollzogen.

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Auf der Hannover-Messe wird Ultra Air erstmals eine neue Generation von Hochleistungs-Filterelementen vorstellen, bei denen das Filtermedium aus einem Vlies von Nanofasern besteht.


Mit den Druckluftfiltern der neuen Generation setzt Ultra Air auf die neuentwickelte Nanofaser-Technik. Die Filter arbeiten mit hoher Effizienz und geringem Differenzdruck.

Diese extrem dünnen, langen Fasern sind rund zehnmal feiner als die bislang verwendeten Mikrofasern. Sie bilden ein sehr effektives „Netz“ mit einem Hohlvolumen von über 98%, das Partikel mit einem sehr hohen Abscheidegrad von 99,99998% zurückhält. Das erhöht die Schmutzaufnahmekapazität und verringert zugleich die Druckdifferenz über die gesamte Standzeit des Filterelementes, was den Energieaufwand verringert.

Bei der Filtration wirken im Nanofiltermedium nicht nur mechanische, sondern auch elektrochemische Kräfte wie elektrostatische Anziehung und Abstoßung. Zudem ist das Medium hydro- und oleophob: Es weist Wasser und Öl ab. Auch das trägt dazu bei, dass im Vergleich zu herkömmlichen Filteraufbauten der Druckabfall deutlich reduziert wird.

Eine Neuerung gibt es auch beim Aufbau der Filter. Bislang wurde das Filtermedium zumeist um den Grundkörper des Stützmantels gewickelt. Bei den Elementen der neuen Generation kommt hingegen ein maschinelles Verfahren der Tiefenplissierung zum Einsatz, das die Filterfläche bei gleicher Baugröße um rund 450% erhöht.

Dies erhöht ebenfalls die Schmutzaufnahmekapazität und verlängert damit die Standzeit des Filters. Zugleich senkt die maschinelle Plissierung des Mediums die Strömungsgeschwindigkeit im Filter – das ist ein weiterer Faktor, der die filterbezogenen Betriebskosten senkt.

Zeitgleich mit den neuen Filterelemente-Baureihen stellt Ultra Air eine neue Generation von Filtergehäusen vor. Die „ultra.filter“ der zweiten Generation sind strömungstechnisch optimiert, montagefreundlich und auf lange Lebensdauer auch unter rauen Einsatzbedingungen ausgelegt. Der modulare Aufbau erlaubt die einfache Anpassung an die individuellen Anforderungen, zum Beispiel kann man über den Flanschstutzen Filtergehäuse zu Kombinationen zusammenführen oder Wandhalterungen montieren.

Ein Energiekostenmonitor erfasst die Druckdifferenz, zeigt den richtigen Zeitpunkt für einen Filterelementwechsel an und leistet so ebenfalls einen Beitrag zur Energiekosteneinsparung.

Frank Fladerer | Quelle: MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen: www.maschinenmarkt.vogel.de

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