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Maschinenbau im Praxisverbund - Eine glänzende berufliche Zukunft für STiP

16.03.2007
"Ehrgeiz und Motivation sind das höchste Gebot", sagt Daniel Borzas (23) - und meint damit den dualen Ausbildungsweg, für den er sich ebenso wie seine gleichaltrigen Kollegen Erik Brötzmann und Andreas Jänicke im August 2004 entschieden hat.

Alle drei absolvierten ihre betriebliche Ausbildung bei der MAN Nutzfahrzeuge AG im Werk Salzgitter. Bereits während dieser Zeit begannen die Auszubildenden ebenfalls an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel (FH) "Maschinenbau im Praxisverbund" mit der Vertiefungsrichtung Mechatronik bzw. Produktion und Logistik zu studieren. Inzwischen haben sie ihre Facharbeiterprüfung zum Industriemechaniker mit der Fachrichtung Betriebstechnik an der IHK Braunschweig abgelegt und mit der Note "sehr gut" bestanden. Nur noch zwei Jahre an der FH - und das Ingenieursdiplom ist ebenfalls geschafft. Dafür sprechen jedenfalls die herausragenden Studienleistungen der "StiP" - die Abkürzung für die Studierenden im Praxisverbund.

Die Ausbildung zum Facharbeiter und Diplom-Ingenieur dauert insgesamt nur viereinhalb Jahre. "Genau deshalb habe ich mich dafür entschieden", sagt Daniel Borzas. Doch wie schafft man es, in der betrieblichen Ausbildung und parallel dazu im Studium solche überdurchschnittlich guten Leistungen zu erbringen? MAN-Ausbildungsleiter Dr. Eckhard Fischer kennt die Antwort: "Die intensive und persönliche Betreuung der StiP gewährleistet die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis. Hinzu kommt der Wille der Studierenden, beruflich schnell vorankommen zu wollen. Das ist eine ideale Kombination und der Erfolgsschlüssel für die hervorragenden Ausbildungsergebnisse." Darüber hinaus werden die STiP während ihrer gesamten Ausbildungszeit im Rahmen eines Praktikantenvertrages finanziell unterstützt. Nach Beendigung des Studiums wartet auf die Absolventen bereits ein Arbeitsvertrag. "Selbstverständlich gibt es von Seiten des Unternehmens für die Studierenden klare Zielvorgaben und die Anforderungen sind sehr hoch was zum Beispiel die Leistungsbereitschaft, Flexibilität und Selbstständigkeit angeht", erklärt Ausbildungsmeister Burkhard Dube. So gibt es zum Beispiel 30 Tage Urlaub anstatt Semesterferien, da während dieser Zeit die betriebliche Ausbildung vor Ort absolviert wird. Danach geht es wieder an die FH zum Studium zurück. Trotz des straffen Zeitplans, verbunden mit einem gewissen Erfolgsdruck und hohem Leistungseinsatz, bereuen die STiP ihre Entscheidung für diesen dualen Ausbildungsweg nicht. "Am Ende blickt man mit Stolz auf das Geleistete zurück und freut sich, frühzeitig die Weichen für eine glänzende berufliche Zukunft gestellt zu haben", versichert Dr. Fischer aufgrund seiner langjährigen Ausbilder- und Unternehmenserfahrung.

Kontakt:
MAN Nutzfahrzeuge AG, Burkhard Dube, Telefon 05341/28-2787, E-Mail: burkhard.dube@de.man-mn.com, und NEOMAN BUS GmbH, Thomas Lerch, Telefon 05341/28 1821, E-Mail: thomas.lerch@de.man-mn.com

Evelyn Meyer | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-wolfenbuettel.de/fbm

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