Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neubau schafft Platz für innovative Werkzeug-Ideen

22.07.2008
Die Werkzeugbranche erweitert derzeit auf breiter Front ihre Kapazitäten und steht dabei zum Standort Deutschland. Jüngstes Beispiel ist die Komet Group GmbH. In gerade einmal 13 Monaten Bauzeit wurde mit der „Ideen-Fabrik +“ eine Investition von 7 Mio. Euro in die Zukunft des Werkzeug-Herstellers und den Standort Besigheim getätigt.

„Im Hochlohnland Deutschland kann die Zukunft nicht allein durch Investitionen in Maschinen und Gebäude gesichert werden“, erklärte Dr. Ing. Christof W. Bönsch, Geschäftsführer des Werkzeug-Herstellers Komet Group, anlässlich der Einweihung, die mit den Feierlichkeiten zum 90-jährigen Firmenbestehen einherging. „Deshalb beschreiten wir mit der Ideen-Fabrik einen neuen Weg und haben eine Atmosphäre geschaffen, um die Kreativität unserer Mitarbeiter zu fördern.“

Auf insgesamt 2500 m² wurde ein mehrgeschossiges Fabrikumfeld geschaffen, wobei die Ideen-Fabrik ganz bewusst nicht als abgekoppeltes Schulungsgebäude erstellt, sondern direkt oberhalb der Fertigung integriert wurde. So verwischen die Grenzen zwischen Produktion und Kreativität auch optisch. Die Architektur der Ideenfabrik soll dabei den Wandel des Unternehmens vom Werkzeug-Hersteller zum kreativen Experten für Lösungen rund um das Bohren, Präzisionsreiben, Gewindeherstellen und bei mechatronischen Werkzeugen widerspiegeln.

Präzisionswerkzeug-Hersteller auf Wachstumskurs

... mehr zu:
»Bohren »Werkzeug-Hersteller

Von der kreativen Umgebung soll auch das Ideenmanagement von Komet profitieren: Schon im ersten Jahr werden 2000 Ideen zur Verbesserung der Prozesse erwartet. „Und für die Umsetzung jeder einzelnen Idee in die Praxis haben wir uns einen Zeitraum von vier Wochen gesetzt“, betonte Bönsch. Schneller werden will man aber in allen Belangen. „Deshalb haben wir ein Umfeld für schnelle Entscheidunge geschaffen“.

Das vergangene Jahr war für Komet mit einem Auftragseingang von 176 Mio. Euro das erfolgreichste in der Geschichte Herstellers von Präzisionswerkzeugen. „Und für 2008 wie auch für die kommenden Jahre planen wir jeweils ein zweistelliges Wachstum und wollen stärker als der Markt zulegen“, erläuterte Geschäftsführer Matthias S. Heinz.

Das Ziel für das laufende Jahr liegt demnach bei 190 Mio. Euro und mit einem Auftragseingang in Höhe von 96 Mio. Euro in den ersten sechs Monate liegt Komet voll im Soll. Heinz verdeutlichte aber auch, dass ein nachhaltiges zweistelliges Wachstum nicht nur organisch möglich sei. „Zukäufe sind denkbar, wobei wir aber insgesamt sehr nahe an der Bohrungsbearbeitung bleiben werden.“ Es gäbe noch viel Phantasie im Bereich des Bohrens, ergänzte sein Geschäftsführer-Kollege Bönsch.

Komet investiert auch in Polen und Indien

Einen deutlichen Ausschlag nach oben zeigt die Investitionskurve der Komet Group für 2008. „Wir planen insgesamt Ausgaben von 27,9 Mio. Euro, die komplett aus Eigenmitteln stammen“, hob Matthias Heinz hervor. Neben 15 Mio. Euro am Stammsitz in Besigheim investiert der Präzisionswerkzeug-Hersteller auch in Polen und Indien.

Rüdiger Kroh | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanende_fertigung/articles/137436/

Weitere Berichte zu: Bohren Werkzeug-Hersteller

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel
17.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht eldec-Technologie im Maschinenbau: Standardisierte Hochleistungsgeneratoren für exzellente Maschinenbaulösungen
15.12.2016 | EMAG eldec Induction GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau