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Laser-Analogsensoren für schnelle und hochpräzise Messungen

21.07.2008
Die Laser-Analogsensoren der Serie HL-C2 sind für die industrielle Abstandsmessung geeignet. Die Sensoren zeichnen sich laut Panasonic insbesondere durch eine hohe Messgenauigkeit mit einer Auflösung von bis zu 0,01 mm, eine hohe Messfrequenz von bis zu 100 kHz und einen geringen Linearitätsfehler (kleiner gleich ±0,02%) aus.

Mittels eines speziell für diesen Sensor entwickelten CMOS-Chips als Empfangselement erreichen sowohl die Messauflösung als auch die Messfrequenz der HL-C2-Serie eine neue Dimension bei den Laserabstands-Sensoren, heißt es weiter. Ein neues hoch auflösendes optisches Linsensystem, das mit Hilfe einer Spezialsoftware konzipiert und optimiert wurde, gewährleiste einerseits einen minimalen Abbildungsfehler und erzeuge zugleich einen kleinstmöglichen Lichtspot auf dem HDLC-CMOS-Chip. Zudem werde eine hochqualitative Laserlichtquelle verwendet, deren Sendeleistungsregulierung über eine patentierte Kontrollfunktion erfolgt. Ein schneller Signalprozessor mit eigens angepassten Algorithmen sorgt für eine Signalverarbeitung und -digitalisierung in Realtime, heißt es weiter.

Sensoren sind für diffus reflektierende und spiegelnde Oberflächen geeignet

Für verschiedene Anwendungen stehen Sensor-Köpfe mit punktförmigen oder linienförmigen Laserlichtstrahlen mit einem Messbereich von 10 ± 1, 30 ± 5 oder 110 ± 15 mm zur Auswahl. Im Vergleich zu der HL-C1-Serie eignen sich laut Panasonic die Sensor-Köpfe der HL-C2-Serie sowohl für diffus reflektierende als auch für spiegelnde Oberflächen. Die kompakte Steuer- und Kontrolleinheit HL-C2C unterstreiche zusätzlich die Leistungsfähigkeit dieser neuen Serie. Neben dem Messsignalausgang mit Spannungs- und Stromausgangssignal verfügt sie über einen Multi-E/A-Controller mit Funktionen wie Timing oder Triggerung, Alarm, Remote-Interlock, Laser-Control, Grenzwerte- und Nullpunkteinstellung sowie Offsetabgleich.

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Zu den besonderen Leistungsmerkmalen zählt den Angaben zufolge außerdem eine USB-2.0-Schnittstelle mit 12 Mbps für die schnelle Messdatenübertragung an einen PC. Eine serielle RS-232C-Schnittstelle steht ebenfalls beispielsweise für den Anschluss an eine SPS zur Verfügung. Die beliebige Austauschbarkeit der Sensor-Köpfe und der Kontrolleinheit erleichtere den Einsatz für Anwendungen bei unterschiedlichen Messaufgaben, verringere die Ersatzkosten und den Serviceaufwand.

Programmierung des Sensors über Touch-Terminal oder PC möglich

Die Sensor-Serie HL-C2C kann sowohl über ein Touch-Terminal (HLC2DPEX, optional erhältlich) konfiguriert werden als auch über einen PC mit einer Windows-Software programmiert werden. Mit der PC-Software (HLC2AIM, optional erhältlich) könne die komplette Datenanalyse durchgeführt werden. Mit der Anschlussmöglichkeit für zwei Sensorköpfe und der direkten Verarbeitung der Messwerte eigne sich die Steuer- und Kontrolleinheit HL-C2C optimal für zum Beispiel Dicken- oder Wegmessungen. Mit einer Betriebsspannung von 24 VDC (±10%) arbeitet sie bei Umgebungstemperaturen zwischen 0 und 45 °C.

Anwendungsgebiete für die Sensoren der HL-C2-Serie finden sich insbesondere in der Messung von durchsichtigen, polierten oder spiegelnden Objekten (zum Beispiel Wafer, Glasmasken, Leiterplatten, Metall- und Gummiteile) der Elektronik- und Automobilindustrie.

Udo Schnell | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/messundprueftechnik/articles/137306/

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