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Reaktion des Continental-Vorstands „nicht nachvollziehbar“

17.07.2008
Die Schaeffler-Gruppe erklärt in ihrer jüngsten Pressemeldung, dass man die ablehnende Reaktion des Vorstands der Continental AG nicht nachvollziehen kann. Hintergrund ist das Angebot des Herzogenauracher Familienkonzerns, 30% der Conti-Anteile zu übernehmen.

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, stehe die Schaeffler-Gruppe als unabhängiges Familienunternehmen für weit blickende, unternehmerische Verantwortung über Generationen, für ausgeprägten Gemeinsinn, Verlässlichkeit und Kontinuität. Diesen Werten seien die Eigentümer der Gesellschaft, das Management und alle Mitarbeiter auch in Zukunft verpflichtet.

Schaeffler will Conti-Reifenstrategie weiter „unterstützen“

Von der industriellen Logik einer Verbindung beider Unternehmen zeigt man sich bei Schaeffler weiter überzeugt. Beide Unternehmen seien Spitzenunternehmen in vergleichbaren Branchen und komplementär in ihrem Portfolio. „Wir laden Continental weiter dazu ein, mit der Schaeffler-Gruppe eine Win-Win-Position zu kreieren und die große Chance zu nutzen, durch die Kombination der Stärken beider Unternehmen von Deutschland aus einen Global Leader unter den Automobilzulieferern zu schaffen, der zugleich ein starkes Industriegeschäft hat“, so Dr. Jürgen M. Geißinger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schaeffler-Gruppe.

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Schaeffler wiederholt in seiner Mitteilung die Zusage, die Strategie von Continental auch in Bezug auf das Reifengeschäft zu unterstützen, weshalb es durch Schaeffler auch keine Zerschlagung der Continental AG geben werde.

Bayerischer Ministerpräsident macht sich für den Einstieg stark

Der Einstieg des Kugellagerherstellers und Automobilzulieferers bei Continental wird von Bayern Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein unterstützt. Einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters zufolge hat Beckstein gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ erklärt, er halte ein solches Engagement „für wohlüberlegt und ambitioniert“. Es handele sich um zwei fortschrittliche Unternehmen, die sich gut ergänzten. Die Stärke des fränkischen Familienunternehmens sei es, „sich nicht wie viele börsennotierte Unternehmen allzu stark an der kurzfristigen Kursentwicklung orientieren zu müssen“, so der CSU-Politiker.

Jürgen Schreier | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/konstruktionselemente/articles/136973/

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