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Handgeführter Scanner wird zu einem hochpräzisen Künstlerwerkzeug

17.07.2008
Mit Hilfe des handgeführten Scanners Leica T-Scan hat der italienische Künstler Roberto Cuoghi eine Statuette des Königs Pazuzu digitalisiert. Wie Leica-Geosystems mitteilt, dienten die beim Messen erhobenen extrem genauen Daten Cuoghi dazu, eine fast 5,8 m hohe Skulptur des ursprünglich rund 15 cm großen Dämons herzustellen.

Aufgrund der Messunsicherheit von von 30 μm konnten laut Leica auch filigranste Formen wiedergegeben werden. Die Präzision der Messung sieht der Künstler als Teil seines Schaffens. Der dargestellte König Pazuzu ist in der assyrischen und babylonischen Mythologie der Herrscher über die Dämonen des Windes.

Kleinste Details berührungslos erfassen

Der von Cuoghi eingesetzte handgeführte Scanner Leica T-Scan ist, so Leica weiter, ein portables Hochgeschwindigkeitsgerät, mit dem sich große Messvolumina und kleinste Details berührungslos erfassen lassen. 10000 Punkte werden pro Sekunde erfasst und ermöglichen eine hochpräzise und zuverlässige Vermessung anspruchsvoller Objekte und den direkten Vergleich gegen CAD-Daten.

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Skulptur wird in Turin ausgestellt

Die Figur Pazuzu hat den Körper eines Menschen und einen löwen- oder hundeähnlichen Kopf. Seine Krallen sind die eines Adlers. Dazu besitzt er Flügel und den Stachel eines Skorpions. Im Altertum wurden den Angaben zufolge Amulette mit seinem Abbild zum Schutz von Häusern und Wiegen verwendet, manchmal wurden sie auch als Talisman getragen.

Im Museo d’Arte Contemporanea Castello di Rivoli bei Turin in Italien findet bis 27. Juli 2008 eine Ausstellung von Robert Cuoghi statt, wo auch die Pazuzu-Skulptur zu sehen ist.

Udo Schnell | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/messundprueftechnik/articles/137090/

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