Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Industrie setzt auf Internet-Telefonie und Outsourcing

08.07.2008
Das Telekomforum, der Geschäftskundenbeirat der Deutschen Telekom AG, hat auch in diesem Jahr 300 seiner Mitgliedsunternehmen zu den wesentlichen Trends im IT- und TK-Markt befragt. Für Industrieunternehmen bleibt Voice-over-IP (VoIP), also die Internet-Telefonie, unverändert ein zentraler Trend auf dem TK-Markt.

36% der Befragten dieser Branche bezeichneten VoIP als Topthema auf der Agenda ihrer IT- und TK-Verantwortlichen. Damit liegt der Industriesektor zwar unter dem branchenübergreifenden Durchschnitt (47%) – das aber aus gutem Grund: Denn schon heute nutzen 74% der Industrieunternehmen VoIP für ihre unternehmensweite Telefonie, weitere 15% geben an, dass VoIP in den kommenden zwei Jahren auch in ihrem Unternehmen eine Rolle spielen wird.

Neben VoIP nannten die Industrieunternehmen als weitere Trends in der Telekommunikation überdurchschnittlich oft Fixed-Mobile-Convergence (22%) – Verknüpfung von Fest- und Mobiltelefonnetz – und Sprache-Daten-Konvergenz (17%). In Sachen Outsourcing zeigt sich die Industrie ebenfalls sehr aktiv: Hier planen 26% der befragten Unternehmen, künftig Prozesse oder Dienste an externe Unternehmen auszulagern. 65% der großen Industrieunternehmen nehmen bereits solche Dienstleistungen in Anspruch. Entsprechend wird auch das Einsparpotenzial durch Outsourcing überdurchschnittlich oft als hoch bis sehr hoch (34%) eingeschätzt.

Unternehmen investieren in mobile Dienste wie UMTS oder WLAN

Investitionsbereitschaft zeigen viele Industrieunternehmen außerdem hin Sachen UMTS oder WLAN: 19% der befragten Industrie-Unternehmen gaben an, in den kommenden sechs Monaten in die Mobilität ihrer Mitarbeiter investieren zu wollen. Die IT-Abteilungen der Industrieunternehmen sehen vor allem im Bereich Security Handlungsbedarf: 48% wollen das Sicherheitsbudget künftig deutlich aufstocken.

Das Telekomforum, der Geschäftskundenbeirat der Deutschen Telekom AG e.V. mit Sitz in Bonn, ist eine Anwendervereinigung, in der sich die großen Geschäftskunden der Deutschen Telekom zusammengeschlossen haben. Das Telekomforum ist in der Rechtsform des Vereins organisiert, rechtlich selbstständig und zählt mehr als 500 Mitgliedsunternehmen. Gemäß dem Motto „Mitgestalten im Dialog“ üben seine Mitglieder einen konstruktiven Einfluss auf die Gestaltung und die Weiterentwicklung des Produkt- und Lösungsportfolios der Deutschen Telekom aus.

Jürgen Schreier | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/betriebstechnik/facilitymanagement/articles/136008/

Weitere Berichte zu: Internet-Telefonie Outsourcing

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flexible Fertigung von Elektromotoren für Fahrzeuge
06.09.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie