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Temperaturmessung auf rotierenden Teilen

08.07.2008
In der Prozesstechnik werden Temperatursignale auf rotierenden oder beweglichen Teilen häufig über Schleifringe oder Quecksilber-Drehübertrager zum stationären oder feststehenden Teil übertragen. Die Übertragung dieser kleinen Messsignale ist jedoch in der Praxis recht störanfällig.

Außerdem müssen Schleifringe in bestimmten Zeitintervallen gewartet oder sogar ausgetauscht werden. Noch gravierender ist der Einsatz von Quecksilber-Drehübertragern, vor allem im Lebensmittelbereich.

Mit dem Inpud-T Übertragersystem von Mesa Systemtechnik lassen sich bis zu vier Temperatursignale gleichzeitig und ohne Störung über einen Luftspalt übertragen. Wartungsarbeiten entfallen wegen des nicht taktilen Prinzips völlig.

Schon auf der rotierenden Seite werden die Temperatursignale verstärkt und als digitaler Datenstrom über die Luftschnittstelle übertragen. Die Versorgung des Rotors mit elektrischer Energie erfolgt auf induktivem Weg. Das System umfasst gleichzeitig die Linearisierung der PT100-Signale. Somit steht der Messwert auf der Stationärseite bereits als temperatur-proportionales Stromsignal 4 bis 20 mA oder Spannungssignal 0 bis 10 V zur Verfügung.

Neben der radialen Gehäuseausführung zur Montage auf einem Ring steht auch ein axiales Gehäuse für eine punktförmige Übertragung zur Verfügung. Diese Version ist ebenso als kontaktfreier Stecker einsetzbar.

Für den Einsatz in rauher Industrieumgebung wie Öl, Staub oder Wasser, werden die Steckverbinder in IP67-Variante ausgeführt. Auch Schockbeanspruchung stellt kein Problem dar, da die rotierende Einheit vergossen ist.

Ines Näther | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/fertigungsautomatisierung/articles/135975/

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