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Rittal forscht unter Tage

08.07.2008
Um mit den steigenden Anforderungen an die Bergbau-Infrastruktur Schritt zu halten, hat der Schaltschrank-Anbieter Rittal mit dem Eigenbetrieb Grube Fortuna des Lahn-Dill-Kreises die Nutzung eines Stollens für Forschungszwecke vereinbart. Rittal kann damit in dem Besucher-Bergwerk Grube Fortuna in Hessen Neuentwicklungen erproben und vorstellen, wie das Unternehmen mitteilt.

Im Forschungsstollen in der Grube Fortuna will Rittal Neuentwicklungen testen, beispielsweise Technik zur Ortung von Menschen, Material und Maschinen im unterirdischen Bergbau oder umweltfreundliche Brennstoffzellensysteme. Produkte, die im Tunnel oder Bergbau ihren Einsatz finden, können hier unter Realbedingungen geprüft werden, heißt es.

Neben der genannten Technik gehören dazu beispielsweise Gehäuse, Schaltschränke, Notrufnischen und Terminals – also alles was robust genug für den Einsatz in rauen Umgebungen ist. Hier liefert das Unternehmen korrosionsbeständige, vandalismusgeschützte und EMV-gerechte Gehäuse, spezifizierte sog- und druckfeste Schranksysteme sowie Anlagen zur Überwachung im Leitstand und zur Notstromversorgung.

Die Europäischen Union unterstützt Rittal im Rahmen des geförderten Forschungsprojektes Mintos bei der Erforschung und Entwicklung zukunftsweisender Technik im Bergbau. Hier leistet das Unternehmen laut Mitteilung einen bedeutenden Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit.

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Originalzustand der Grube bietet gutes Testumfeld

Die Grube Fortuna bietet aufgrund ihrer besonderen Ausprägung nach Auskunft des Schaltschrank-Herstellers ein sehr gutes Forschungs- und Testumfeld. Das Bergwerk in Solms-Oberbiel wurde 1983 als Hessens letzte Eisenerzgrube geschlossen und befindet sich nahezu im Originalzustand. Der Fortbestand als Besucherbergwerk und Industriedenkmal ermöglicht einen authentischen Einblick in die Arbeitswelt unter Tage.

Wolfgang Hofmann, 1. Kreisbeigeordneter des Lahn-Dill-Kreises, sagte im Rahmen der Eröffnungsfeier im Besucherbergwerk Grube Fortuna: „Über diese Kooperation freuen wir uns sehr. Sie hebt auf besondere Weise die Bedeutung des Bergwerks in der regionalen Industriegeschichte hervor und zeigt eindrucksvoll, wie Forschung und Denkmalschutz Hand in Hand gehen können.“

Dr. Thomas Steffen, Geschäftsführer Forschung, Qualitätsmanagement und internationaler Service von Rittal, zeigte sich ebenfalls begeistert: „Berg- und Tunnelbau sind für uns wichtige Branchen. Deshalb freuen wir uns, dass uns der Lahn-Dill-Kreis die Möglichkeit eröffnet, in der Grube Fortuna – also ganz in der Nähe unseres Firmensitzes in Herborn – unsere Technik zu demonstrieren und zu testen.“

Stéphane Itasse | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/fertigungsautomatisierung/articles/135913/

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