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High-Speed-Kugelumlaufeinheit ermöglicht Geschwindigkeiten bis 10 m/s

02.07.2008
Eine Hochgeschwindigkeits-Profilschienenführung ermöglicht Geschwindigkeiten bis 10 m/s, und das obwohl herkömmliche Stahlwälzkörper verwendet werden. Eine neue Umlenkgeometrie und neue Werkstoffe machen es möglich.

Hochgeschwindigkeits-Profilschienenführungen sind nicht gänzlich neu. Doch bisher war es nicht möglich, dafür Stahlwälzkörper zu verwenden. Die nun von INA-Lineartechnik entwickelte Hochgeschwindigkeits-Profilschienenführung Kuve-B-HS soll selbst höchste Anforderungen an Geschwindigkeit und Beschleunigung von Linearführungen erfüllen.

Unter Einsatz herkömmlicher Stahlwälzkörper soll die neue Profilschienenführung Geschwindigkeiten bis 10 m/s erreichen, und das bei entsprechend hohen Beschleunigungen. Das reduziert dann Positionier-, Verfahr- und Nebenzeiten auf ein Minimum. In der Automatisierung oder in Handlingsystemen kann so die Dynamik steigen und der Durchlauf entsprechend verkürzt werden.

Neuer Werkstoff verhindert Wälzkörperanschläge

Um Wälzkörperanschläge und Impulsstöße in der Umlenkgeometrie zu vermeiden, wurde ein spezielles Kunststoffmaterial für die Umlenkgeometrie entwickelt und validiert. Dieser Werkstoff wurde laut Hersteller bezüglich Bruchdehnung, Zugfestigkeit und Dämpfung optimiert. Darüber hinaus habe man die Umlenkgeometrie so verändert, dass eine gleichmäßige Anlage der Wälzkörper an die Außenkontur gegeben ist.

Diese neue Kontur in Verbindung mit dem speziellen Kunststoffmaterial und dem robusten Design der Profilschienenführung soll Anwendungen mit 10 m/s ohne Tragfähigkeits- oder Steifigkeitsverluste ermöglichen. Weiterhin zeichne sich das System durch eine hohe Funktions- und Crashsicherheit aus.

Profilschienenführung folgt Baukastensystem

Im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten soll die Gebrauchsdauer der neuen Hochgeschwindigkeits-Profilschienenführung um 30% höher sein. Sie läuft laut Hersteller auf den Standard-Führungsschienen TKVD. Damit ist sie bei gleicher Baugröße konstruktiv kompatibel und austauschbar.

Die Highspeed-Linearführung soll dem Norm-Bauraum der DIN 645 entsprechen und über eine hohe Robustheit sowie über eine hohe Funktions- und Crashsicherheit verfügen. Weil die Hochgeschwindigkeits-Profilschienenführung streng dem Baukastenprinzip folgt, werden kompakte Führungs- und Anschlusskonstruktionen möglich.

Zur Markteinführung steht die Baugröße Kuve 25-B-HS laut Hersteller in fünf Varianten zur Verfügung. Sämtliche Daten, Abmessungen und weitergehende Produktinformationen sind in der neuen Druckschrift TPI 145 zusammengefasst. Diese kann kostenlos bei INA angefordert werden.

Reinhold Schäfer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/antriebsundsteuerungstechnik/articles/125835/

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