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Neue Steuerungsgeneration für Robotersysteme

18.06.2008
Die CRD-Serie ist die nächste Steuerungsgeneration für Robotersysteme von Mitsubishi Electric. Ein Speed-Mode für verkürzte Zykluszeiten und integrierte Schnittstellen für den Datenaustausch mit anderen Komponenten, etwa zur direkten Ansteuerung von Kamera- und Servosystemen sowie zur schnelleren Werkstückverfolgung und -bearbeitung, sollen den Robotereinsatz noch effizienter machen.

Mit den neu entwickelten Steuerungen der Controller-Robot-D-Serie (CRD) von Mitsubishi Electric lässt sich die Geschwindigkeit der Roboter deutlich steigern. Gegenüber der aktuellen Steuerungsgeneration sind je nach Anwendung bis zu 20% kürzere Zykluszeiten möglich. Für zusätzliche Beschleunigung sorgt die neue Speed-Mode-Funktion, die bei bestimmten Handhabungsaufgaben oder Bestückungen die Zykluszeit verkürzt.

In die Mitsubishi-Steuerung integrierte Schnittstellen für die Kommunikation über Ethernet und die direkte Anbindung von bis zu acht Servoachsen, die unabhängig vom Ablaufprogramm des Roboters angesteuert werden, bieten Einbindungsmöglichkeiten in kundenspezifische Anlagenkonzepte. Integriert ist ebenfalls eine USB-Schnittstelle.

Zudem lassen sich nahezu beliebige Kamerasysteme für die Objekterkennung und Qualitätskontrolle direkt an die Steuerung anschließen, heißt es. Einen zusätzlichen Vorteil erhält der Anwender beim Einsatz eines Cognex-Vision-Systems und der Mitsubishi-Software Melfa Vision. Vorgefertigte Funktionen und spezielle Befehle reduzieren den Abgleich der Systeme auf nur wenige Minuten.

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Weitere Optionen bietet die Steuerungsserie von Mitsubishi auch für die Anlagenüberwachung. Über die Bediengeräte der Got-1000-Serie aus dem Hause Mitsubishi Electric, die direkt oder indirekt über einen Netzwerkverteiler (Hub) mit der Ethernet-Schnittstelle der Steuerung verbunden werden können, lassen sich Anlagenteile steuern und Maschinenzustände anzeigen. Dazu benötigte Bildschirmdarstellungen kann der Programmierer frei definieren.

Das Verfolgen und Bearbeiten von Werkstücken auf einem Transportband – so genanntes Tracking – ist nach Angaben von Mitsubishi Electric schneller und effektiver möglich. Die Steuerungen verfügen über eine integrierte High-Speed-Schnittstelle, an die sich der Encoder, der die Förderbandgeschwindigkeit übermittelt, direkt anschließen lässt. Die Tracking-Funktion ist für Bandgeschwindigkeiten bis zu 20 m pro Minute ausgelegt.

Die neue Steuerungsgeneration von Mitsubishi Electric ist für alle Knickarmroboter der RV-S-Serie (Traglasten von 3 bis 12 kg) und alle Scara-Roboter der RH-S-Serie (Traglasten von 6 bis 18 kg) erhältlich.

Alexander Strutzke | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/robotik/articles/124548/

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