Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Werkzeugmaschinen-Steuerungen können auch einfach zu bedienen sein

17.06.2008
Vor allem in der Einzel- und Kleinserienfertigung können Hurco-Werkzeugmaschinen ihre Stärke voll ausspielen. Die neue Maschinensteuerung Winmax lässt hinsichtlich des Programmier- und Bedienkomforts kaum Wünsche offen. Der Verpackungsanlagen-Spezialist ETT setzt in der mechanischen Fertigung deshalb auf Hurco-Maschinen.

Nahezu jedes Produkt verlangt bei der Endverpackung eine individuelle Anlagenlösung. Der Anlagenbauer ETT Verpackungstechnik in Fredelsloh realisiert von der Idee über die Einzelteilfertigung bis zur Programmierung und Inbetriebnahme alles im eigenen Haus, um für Kunden individuelle Verpackungslösungen zu entwickeln und umzusetzen. Rund 150 Mitarbeiter setzen sich dafür ein, dass Kunden ein bestmögliches Ergebnis erhalten.

In der Fertigung der Einzelteile für die Baugruppen und Module der Verpackungsanlagen hat sich ETT auf Werkstücke konzentriert, die mit dreiachsigen Maschinen bearbeitet werden können. Teile, deren Fertigung Maschinen mit vier oder fünf Achsen erfordern, werden an Zulieferunternehmen vergeben.

Bearbeitet werden Werkstücke aus allen gängigen Werkstoffen wie St 37, C 45, NE-Metalle und Edelstähle. Die Fertigungstoleranzen beim Fräsen, Bohren und Drehen betragen 0,02 mm, die maximalen Oberflächen-güten liegen zwischen 0,8 und 1,6 µm.

... mehr zu:
»ETT »Werkstück

Als es darum ging, die eigene Fertigungskapazität um Bearbeitungszentren und CNC-Drehmaschinen zu erweitern, stand für ETT-Einkaufsleiter Rolf Baschin fest: „Es sollten einfach zu programmierende Maschinen sein, weil bei unseren kleinen Losgrößen die direkte Programmierung an der Maschine durch den Bediener der schnellste und einfachste Weg zum NC-Programm ist.“

Zwei neue Bearbeitungszentren und eine neue Drehmaschine von Hurco

Beschafft wurden Anfang dieses Jahres zwei Hurco-Bearbeitungszentren der VMX-Baureihe sowie eine CNC-Drehmaschine TM 10. Hurco bekam den Zuschlag aus zwei Gründen, wie Baschin erläutert: „Zum einen machen wir seit 1997 in unserer Fertigung sehr gute Erfahrungen mit zwei Hurco-Bearbeitungszentren der BMC-Baureihe und zum anderen haben wir uns bei einigen unserer Zulieferer, die mit Hurco-Maschinen arbeiten, über die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der aktuellen Maschinengeneration informiert.“

Überzeugt hat Baschin vor allem die neue Winmax-Steuerung, die in kürzester Zeit von der Zeichnung ebenso wie von der DXF-Datei zum fertigen Teil führt: „Dabei spielte die leichte Erlernbarkeit und das effiziente Bedienen der Maschine im Klartextdialog eine wichtige Rolle.“ Und damit das Programmieren noch einfacher wird, wählte Baschin aus der Optionen-Liste der Maschinen die DXF-Software, die die Übernahme von CAD-Daten zur Programmerstellung ermöglicht.

Mit der neuen Winmax auf Windows-XP-Basis ist die Werkstattprogrammierung noch bedienerfreundlicher und komfortabler als mit der Vorversion Ultimax, wie die Maschinenbediener unisono bestätigen.

Die neue Steuerung, wie bei Hurco üblich mit zwei Bildschirmen ausgerüstet, bietet nun unter anderem eine 3D-Echtzeit-Simulation des Werkstücks mit Werkzeugen im Eingriff, eine Werkzeugverwaltung sowie eine integrierte Werkzeug- und Werkstoffbibliothek mit grafischer Darstellung und der Möglichkeit, Informationen und Notizen beizufügen. Der erweiterte Grafikbildschirm zur 3D-Darstellung zeigt das Werkstück aus jedem beliebigen Winkel.

Bernhard Kuttkat | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/index.cfm?pid=1487&pk=124505

Weitere Berichte zu: ETT Werkstück

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Sturmfeder bekämpft Orkanschäden
23.10.2017 | Westfälische Hochschule

nachricht rollFEED® Turning auf EMAG Maschinen: Tempomacher für die Drehbearbeitung
17.10.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 65 neue genetische Risikomarker für Brustkrebs entdeckt

Manche Familien sind häufiger von Brustkrebs betroffen als andere. Dies kann bislang nur teilweise durch genetische Risikomarker erklärt werden. In einem weltweiten Verbund haben Forscher nun 65 weitere Erbgutvarianten identifiziert, die zum Brustkrebsrisiko beitragen. Die Studie, an der auch Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg beteiligt waren, wurde in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. Die Forscher erwarten, dass die Ergebnisse dazu beitragen, Screeningprogramme und die Früherkennung von Brustkrebs zu verbessern.

Seit Angelina Jolies medienwirksamer Entscheidung, sich vorbeugend die Brüste entfernen zu lassen, ist der genetische Hintergrund von Brustkrebs auch einer...

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wasserforschung: Treibhausgase aus der Kläranlage

24.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Neue Methode zur Analyse von Supraleitern

24.10.2017 | Physik Astronomie

65 neue genetische Risikomarker für Brustkrebs entdeckt

24.10.2017 | Biowissenschaften Chemie