Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kombinierte Wirbeldurchflussmesser für Dampf, Gas und Flüssigkeiten

30.05.2008
Die neue Wirbeldurchflussmesser-Baureihe Sitrans FX300 der Siemens-Division Industry Automation ist mit einem Druck- und einem Temperatursensor ausgestattet. Mit dieser Kombination in einem Gerät lassen sich per Vortex- Messprinzip Temperatur, Druck und Durchfluss von Dampf, Gas und Flüssigkeiten messen.

Damit eignet sich die neue Produktreihe von Universal- Durchflussmessern für ein breites Einsatzspektrum in den Industrien Chemie und Pharma, Nahrung und Genuss sowie Öl und Gas bis hin zur Energieerzeugung und Wärmeversorgung. Mit der Ergänzung um die Durchflussmesser Sitrans F X bietet Siemens nun Durchflussmesstechnik für alle Anwendungen in der Prozessautomation an.


Die neuen Zweileiter-Durchflussmesser Sitrans FX300 mit Hart-Kommunikation sind speziell für Anwendungen konzipiert, die eine zuverlässige Durchflussmessung unabhängig von Druck, Temperatur, Viskosität und Dichte erfordern. Dies sind zum Beispiel Messung von Dampf und Sattdampf, Überwachung von Dampfkesseln, Steuerung von Kompressor-Ausgängen, Verbrauchsmessung in Druckluftanlagen, Messung industrieller Gase, Verbrauchsmessung bei Brennern oder auch Reinigungs- und Sterilisationsverfahren in Nahrungsmittel- und Genuss- oder Pharmaindustrie.

Die Sitrans-FX300-Geräte zeichnen sich durch hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit aus. Zum Beispiel ist der Messaufnehmer vollständig geschweißt und kommt ohne verschleißträchtige interne Dichtungen aus. Die Betriebstemperatur reicht von minus 40 bis plus 240 Grad Celsius (minus 40 bis plus 464 Grad Fahrenheit). Bei Dampf und Gas mit Durchflussgeschwindigkeiten von 2 bis 80 Metern/Sekunde beträgt die Genauigkeit 1,0 Prozent, bei Flüssigkeiten und 0,4 bis 10 Metern/Sekunde Geschwindigkeit 0,75 Prozent. Der Nennweitenbereich ist DN15 bis DN300 (0,5 bis12 Zoll).

... mehr zu:
»Wirbeldurchflussmesser

Die Wirbeldurchflussmesser Sitrans F X arbeiten nach dem Vortex-Messprinzip. Dabei wird die Frequenz der Wirbelablösung eines Staukörpers erfasst, auf den das Medium trifft. Die Wirbel erzeugen eine Kraft an einem Sensorflügel, der sich proportional zur Durchflussmenge bewegt. Ein am Flügel montierter Sensor mit doppeltem piezoelektrischem Kristall erfasst präzise die Schwingbewegungen und überträgt die Ergebnisse zwecks Auswertung an die Elektronik von Sitrans F X.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „IA1638“ an: Siemens Industry Automation, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth. Fax: ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.com

Gerhard Stauß | Siemens Industry Automation
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/flow
http://www.siemens.de/automation/press

Weitere Berichte zu: Wirbeldurchflussmesser

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau
28.04.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten
27.04.2017 | EMAG eldec Induction GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie