Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zum 50-jährigen Jubiläum hat der Pressenbau Hochkonjunktur

14.05.2008
„55 Jahre Pressen aus Kehl“ lautete der Slogan des badischen Pressenbauers im April 2008. Das war Anlass genug, um das Unternehmen und seine Leistungen auch mit einer Hausmesse zu präsentieren. Gut über 100 geladene Gäste – meist Kunden – folgten dem Ruf und konnten sich über Maschinen und Anlagen aus den Bereichen Blech- und Massivumformung informieren.

Dazu gab es interessante Vorträge, unter anderem auch über die Entwicklungsgeschichte des Unternehmens. Ohne Zahlen zu verraten, zeichnete Alexander Blättner, Geschäftsführer des traditionellen Familienunternehmens, ein ziemlich positives Bild von Presstec.

Der Tag stand vor allem im Zeichen einer neuen Pressenbaureihe für die Massivumformung – genauer: für die Schmiedetechnik. Nach dem Ursprung mit Retrofitting von Pressenanlagen, steht der Name Presstec heute auch für neue Pressen der Blech- und Massivumformung.

Pressen-Hersteller profitiert von langer Retrofitting-Erfahrung

Für die Blechbearbeitung sind dies vor allem mechanisch angetriebene Schnellläufer-Pressen sowie Stanz- und Umformautomaten der Presstec-Marke Zame. Unter diesem Namen wurde nach eigenen Angaben von Presstec auch die weltgrößte Schnellläuferpresse mit 5600 kN Presskraft und 380 Hübe in der Minute gebaut und ausgeliefert. Aus dem Retrofitting- beziehungsweise Tuning-Bereich besitzt das Kehler Unternehmen jahrzehntelange Erfahrung mit hydraulischen und mechanischen Pressen.

Ihre Pressenbaukunst bewies die Presstec Pressentechnologie GmbH jüngst zum 55. Firmenjubiläum mit der Baureihe RPH-S, einer Schmiedepresse mit 30 MN Presskraft (S steht für Säulenbauweise). Pressen dieser Baureihe können bis 80 MN Presskraft aufweisen und bieten als 4-Säulenkonstruktion den Freiformschmiedern die höchsten Freiheitsgrade. Die RPH-S zeichnet sich auch durch eine hohe Flexibilität aus und benötigt nur wenig Fundamenttiefe sowie geringe Hallenhöhen.

Schmiedepresse als Freiformschmiedepresse oder zum Ringrohlingschmieden geeignet

Im Einsatz kann sie als Freiformschmiedepresse oder in Form einer Einzweckmaschine zum Ringrohlingschmieden betrieben werden. Mit einer entsprechenden Ausstattung ist aber auch beides mit einer Anlage möglich.

Die Besucher der Hausmesse konnten sich von der Leistungsstärke bei Presstec ausführlich überzeugen. Mit einbezogen war auch die Thematik Automatisierung und Steuerung, wofür der Name Press-Control steht.

Dietmar Kuhn | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/umformtechnik/articles/121270/

Weitere Berichte zu: Massivumformung Pressenbau Presskraft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Assistenzsysteme für die Blechumformung
28.07.2017 | Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie