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Maßanfertigung statt Massenfertigung

09.05.2008
Kunden haben immer individuellere Wünsche. Hersteller müssen deshalb Flexibilität und Geschwindigkeit in der Fertigung erreichen und doch preiswert produzieren.

Pictures of the Future berichtet am Beispiel des VW Tiguan auf der Industriemesse 2008 in Hannover, wie sich virtuelle und reale Fabrik verknüpfen lassen, um eine möglichst flexible und schnelle Fertigung zu erzielen.


Lesen Sie außerdem, wie Siemens maßgeschneiderte Gesamtlösungen für Flughäfen, Hotels, Kliniken oder ganze Stadtteile wie in London erstellt – zusammen mit den passenden Finanzierungsmodellen. Auch IT-Lösungen werden zunehmend individuell. Eingesetzt werden sie etwa zur Sicherung von Grenzübergängen, zur Entlarvung von Steuersündern oder auch für sekundengenaue Strom-Abrechnungen.

Im Interview erklärt zudem Günther Schuh, Professor an der RWTH Aachen, warum die Tage der klassischen Massenprodukte gezählt sind.

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Die neueste Ausgabe des Forschungsmagazins Pictures of the Future beschäftigt sich mit den Themen „Energie für Milliarden“, „maßgeschneiderte Lösungen“ und „digitale Assistenten“. Das Magazin liefert Antworten darauf, wie eine nachhaltige Energieversorgung aussehen könnte und wie sich etwa Kohlekraftwerke klimafreundlicher gestalten lassen – eine Notwendigkeit angesichts der Tatsache, dass Kohle auch in Zukunft eine wesentliche Säule der Energieversorgung sein wird: In China geht derzeit etwa alle zwei Tage ein neues Kohlekraftwerk ans Netz. Jedes Jahr baut das Land fast so viel an Kraftwerkskapazität hinzu, wie Deutschland insgesamt besitzt. Im zweiten Schwerpunkt berichtet die Zeitschrift, wie Firmen eine hohe Flexibilität in der Fertigung erreichen und doch kostengünstig produzieren können. Zudem erläutert Pictures of the Future, bei welchen Aufgaben digitale Assistenten den Menschen bereits zur Seite stehen – von der Medizin über die Industrie bis zur Finanzwelt. Interviews mit Experten wie dem Nobelpreisträger Steven Chu, dem Ökonom Andreas Oberheitmann von der Tsinghua-Universität in Peking sowie Tom Mitchell, einem Fachmann für künstliche Intelligenz, ergänzen das Heft ebenso wie ein Artikel über eine Kooperation von Forschern der ETH Zürich und Siemens, die mit Hilfe lokaler Wettervorhersagen den Energieverbrauch in Gebäuden senken wollen. (IN 2008.05.1)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/pof
http://www.siemens.de/innovation

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