Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Multifunktionssensor von Hydac zur Fluid-Zustandsüberwachung

20.04.2008
Unter die fünf Kandidaten für den diesjährigen Hermes-Award der Hannover-Messe kam auch der Multifunktionssensor Hydac-Lab, der von der Hydac Electronic GmbH in Sulzbach/Saar speziell für die Zustandsüberwachung von Hydraulik- und Schmieröl entwickelt wurde.

Der Sensor informiert zeitnah über Veränderungen des Fluids, so dass Gegenmaßnahmen rechtzeitig ergriffen und unzulässige Betriebsbedingungen verhindert werden können. Das bedeute „eine neue Qualität bei der Überwachung von Fluideigenschaften“, betont der Hersteller.

Ermittelt und mit Sollwerten abgeglichen werden Temperatur, relative Feuchte, relative Änderung der Viskosität und relative Änderung der Dielektrizitätszahl. Das sind die vier Größen, die dem Hersteller zufolge eine verlässliche Aussage über Zustandsveränderungen etwa infolge von Alterung oder Vermischung mit Fremdstoffen ermöglichen und die deshalb erstmals zusammengeführt worden seien in einem kompakten Sensor – in Hydac-Lab.

Sensor speziell für Online-Kommunikation unter schwierigen Bedingungen

Der Sensor wurde speziell für die Online-Kommunikation unter schwierigen Bedingungen bei mobilen und stationären hydraulischen Anlagen entwickelt. Er ist ausgelegt für Drücke bis 50 bar und für Fluidtemperaturen bis 80 °C. Die verwendeten Sensorelemente seien äußerst robust und langzeitstabil, heißt es.

Die Messwerte werden analog angezeigt, und sie aktivieren nach einer mikroprozessorgestützten Schwellwert- und Trendanalyse ein Schaltsignal zur Steuerung von Warnanzeigen, die wie eine Verkehrsampel darauf hinweisen können, ob die Fluidqualität sich noch im grünen Bereich befindet oder nicht mehr tolerierbar ist.

Darüber hinaus werden alle Zustandsdaten in regelmäßigen Abständen aufgezeichnet, so dass langfristige Analysen vorgenommen und Dokumentationen angelegt werden können.

Sensor ermöglicht zustandsabhängige Wartung des Hydraulik- und Schmiersystems

Auf dieser Basis ist eine permanente Überwachung von Maschinen und Anlagen und eine zustandsabhängige Wartung des Hydraulik- und Schmiersystems möglich. Dadurch steigere sich die Verfügbarkeit der Maschinen, betont der Hersteller, und auch die Umwelt werde entlastet, weil die Ölwechselintervalle sich verlängern ließen und die Entsorgung von Altöl sich verringere.

Der Sensor kann mit Anzeige- und Messgeräten kommunizieren und ist eingebunden in die Condition-Monitoring-Plattform des Unternehmens, das mit einem breiten Produktangebot rund um die Fluidtechnik und Fluidengineering-Dienstleistungen in zehn Vertriebsbüros in Deutschland und über 40 Auslandsgesellschaften über 5000 Mitarbeiter beschäftigt.

Hydac Electronic GmbH, Halle 8, Stand A21

Helmut Klemm | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/mmmaintainer/messenundueberwachen/conditionmonitoring/articles/118582/

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie