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Condition-Monitoring-System senkt den Energieverbrauch

18.04.2008
Zwischen 15 und 40% der indirekten Kosten eines Fertigungsbetriebs leiten sich laut einer Studie von Rockwell Automation aus Wartung und Instandhaltung ab. Rund die Hälfte dieser Kosten lässt sich durch den Einsatz von Diagnose- und Condition-Monitoring-Systemen vermeiden, wie Festo auf der Hannover-Messe 2008 demonstriert.

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Das Energy-Monitoring-System GFDM überwacht Druck, Durchfluss und Zyklusverbrauch einer Anlage und sorgt so für zustandsorientierte Wartung und Energieeffizienz im Betrieb. Denn wenn Fehler rechtzeitig erkannt und behoben werden, vermindern sich Standzeiten.


Wertvolle Druckluft lässt sich sparen, indem man Leckagen immer auf der Spur ist und die Entwicklung des Luftverbrauchs über die Zeit bezogen auf einen Referenzwert beobachtet. GFDM ermöglicht Monitoring und Analyse des Luftverbrauchs und erfasst automatisch Referenzdaten in Kombination mit Grenzwerten und Trends – so kann der Anwender rechtzeitig Abweichungen erkennen und eingreifen, bevor der Prozess an Qualität verliert.

GFDM überwacht außerdem kontinuierlich Druck, Durchfluss und Zyklusverbrauch in der Versorgungsleitung einer pneumatischen Anlage oder einer Maschineneinheit und sorgt dafür, dass diese energieeffizienter agieren.

Die bestehende Automatisierungsumgebung wird durch die Einbindung des Systems nicht beeinträchtigt. Durch die intuitive Bedienung der Software-Oberfläche sind Einbau, Inbetriebnahme und Nutzung von GFDM laut Festo ohne umfangreiche Qualifizierung des Wartungspersonals möglich.


Hersteller setzt Condition-Monitoring-System selbst ein

Anwendung findet das GFDM in der Ventilfertigung von Festo. Bei der Bestückung der Patronenmagazine sowie beim Eindrücken des Ventils mit Dichtheitsprüfung werden große Antriebe mit entsprechend hohem Luftverbrauch verwendet. Ziel ist es, die Verbrauchskosten der Druckluft zu ermitteln und die Prozesssicherheit langfristig zu wahren.

Rainer Seifert, Abteilung Corporate Environment, sagt: „Energieeinsparung ist eine sehr wichtige Maßnahme für die großen Umweltziele der Ressourcenschonung und des Klimaschutzes. Das GFDM hat im Testbetrieb bewiesen, dass Druckluftverbrauchs-Monitoring einen wertvollen Beitrag leisten kann.“

Abhängig vom Messbereich gehören zum GFDM-System Durchflusssensoren des Typs SFE1 oder MS6-SFE, ein Drucksensor SDE1, ein Diagnosecontroller CECX-K-D1 sowie ein Visualisierungs-Tool – entweder FED500 für den Einbau direkt an der Maschine oder die PC-basierte Scada-Software Vip-Win.

Festo AG & Co. KG, Halle 15, Stand D07

Alexander Strutzke | Quelle: MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen: www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/mmmaintainer/messenundueberwachen/conditionmonitoring/articles/118657/

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