Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Spezialist für RoHS-konforme, feuerverzinkte Stanz- und Stanzbiegeteile

18.04.2008
Wichtige Kunden des Zulieferers Metallform Glaser kommen aus der Elektro-Industrie. Daher wird man im Gespräch mit Gustav Naujoks immer wieder mit RoHS konfrontiert: restriction of the use of certain hazardous substances in electrical and electronic equipment. Zu Deutsch: Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten, besonders von Schwermetallen.

Diese verordnende Maßnahme ist für den Absatzmarkt EU in der Richtlinie 2002/95/EG zum Verbot bestimmter Substanzen bei der Herstellung elektrischer und elektronischer Geräte und Bauteile zusammengefasst. Sie hat inzwischen als so genannte Elektro-Schrott-Verordnung Eingang in nationales Recht gefunden.

Das heißt für den Geschäftsführer der Metallform Glaser GmbH, Bamberg: Die Hersteller elektrischer Geräte für Außenanwendungen brauchen korrosionsgeschützte Befestigungselemente, die RoHS-konform sind. In der Regel werden diese Teile zusammen mit den Geräten recycelt.

Feuerverzinkte Teile ohne Schwermetalle

... mehr zu:
»Schwermetall »Werkzeugbau

So geht es in den Gesprächen mit Naujoks um Befestigungselemente mit Korrosionsschutzschichten ohne Schwermetalle. Bei Metallform Glaser wird dabei auf RoHS-konforme, feuerverzinkte Teile gesetzt. Sie sicheren eine langlebige hohe Wertigkeit. Am Ende der Lebensdauer lassen sich die Befestigungselemente leicht recyceln.

Die Fertigung solcher Teile müssen die Gerätehersteller nicht selbst beherrschen. „Aber sie sollten dafür den richtigen Partner haben“, meint der Geschäftsführer von Metallform Glaser.

Beim Zulieferer reicht das metallische Werkstoffspektrum vom einfachen Bau- bis hin zu Edelstahl, Aluminium und Buntmetallen. Als 2 bis 10 mm dicke Bänder werden sie zu Stanz- und Stanzbiegeteilen verarbeitet. Die Prozesskette reicht bis zur Montage, inklusive Oberflächenbeschichtung.

Eigener Werkzeugbau ermöglicht robotergeschweißte, montagefertige Baugruppen

So entstehen bei Metallform Glaser robotergeschweißte, montagefertige Baugruppen. Als wesentliche Voraussetzung dafür wird ein eigener Werkzeugbau am Anfang der Prozesskette angesehen. „Die Qualität des Werkzeugs bestimmt die Güte der damit gefertigten Teile“, sagt Naujoks.

Daher wird bereits im Werkzeugbau in einem nach ISO 9001 zertifizierten Prozess gearbeitet. „Dabei dimensionieren wir die Werkzeuge lieber etwas stärker zugunsten einer hohen Betriebssicherheit“, erläutert der Geschäftsführer. Das Ergebnis sind so genannte Longlife-Werkzeuge. „Sie helfen den Kunden, über einen langen Zeitraum erfolgreich zu sein“, prophezeit Naujoks.

Dazu trägt auch eine vorbeugende Wartung bei. Dafür ist bei Metallform Glaser die Instandhaltungsabteilung zuständig; eine Abteilung, die laut dem Geschäftsführer „gegenüber den Kunden praktisch nicht in Erscheinung tritt“. Wäre das anders, würde sie ihre Arbeit nicht richtig machen.

Metallform Glaser GmbH, Halle 4, Stand A18

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/konstruktionselemente/articles/118612/

Weitere Berichte zu: Schwermetall Werkzeugbau

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Leichtbau serientauglich machen
24.04.2017 | Laser Zentrum Hannover e.V.

nachricht Laserstrukturierung verbessert Haftung auf Metall und schont die Umwelt
24.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungen

Berührungslose Schichtdickenmessung in der Qualitätskontrolle

25.04.2017 | Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette

25.04.2017 | Verkehr Logistik

Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland

25.04.2017 | Wirtschaft Finanzen