Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Freiform-Schmiede geht am Standort Unna in Betrieb

18.04.2008
Unna (jk) – Umfangreiche Investitionen haben die Wettbewerbsfähigkeit der Thyssen-Krupp VDM deutlich gestärkt. Rund 56 Mio. Euro sind unter anderem für den Bau einer neuen Schmiedeanlage im Werk Unna aufgewendet worden, die heute ihren Betrieb aufgenommen hat.

„Damit verfügen wir jetzt in Unna über einen der weltweit modernsten Freiform-Schmiedebetriebe“, betonte Jürgen Fechter, Vorstandsvorsitzender der Thyssen-Krupp Stainless AG im Rahmen der offiziellen Einweihung der Anlage.

Für die Thyssen-Krupp VDM GmbH – eine Tochtergesellschaft der Thyssen-Krupp Stainless AG, Duisburg – ist diese Anschaffung eine Investition für die Zukunft: „Für uns ergeben sich daraus neue Möglichkeiten, weitere Kunden insbesondere in der zukunftsträchtigen Luftfahrtindustrie zu gewinnen“, so Jürgen Fechter. Mit dem Ausbau der Schmiedeaktivitäten war gleichzeitig die Aufstockung der Belegschaft am Standort um rund 10% verbunden.

Umschmelzkapazitäten erweitert und neue Schmiedepresse errichtet

Die ThyssenKrupp VDM GmbH arbeitet intensiv daran, ihre Position als einer der weltweit führenden Anbieter von Hochleistungswerkstoffen aus Nickellegierungen langfristig zu festigen und auszubauen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind vor etwa zwei Jahren im Rahmen einer Vorwärtsstrategie verschiedene Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von mehr als 70 Mio. Euro auf den Weg gebracht worden.

Dazu zählen am Standort Unna die Erweiterung der Umschmelzkapazitäten sowie die Errichtung der neuen Schmiedepresse, die mit einem Druck von fast 50 000 kN arbeitet. „Wir schließen damit die technologische Lücke im Fertigungsprozess von Langprodukten in Nickelwerkstoffen und vergrößern unser Angebot deutlich“, sagte Dr. Olbrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Thyssen-Krupp VDM, bei der offiziellen Inbetriebnahme.

Die Produkte aus Nickellegierungen und Sonderedelstählen kommen in Luft- und Raumfahrt, Öl und Gas, Energie- und Umwelttechnik, Automobilindustrie und vielen weiteren Anwendungen zum Einsatz. Schon jetzt liefert Thyssen-Krupp VDM Hochleistungswerkstoffe, die für den Bau der neuen Großraummaschinen wie Airbus A 380 und Boeing 787 „Dreamliner“ verwendet werden. Künftig will das Unternehmen auch im Bereich der rotierenden Teile von Flugzeugen mit seinem Material vertreten sein.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/giessenundschmieden/articles/118628/

Weitere Berichte zu: Freiform-Schmiede Hochleistungswerkstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Assistenzsysteme für die Blechumformung
28.07.2017 | Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie