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Autonome Flugroboter erforschen das Klima der Antarktis

18.04.2008
Erstmals konnten in der Antarktis mit einem autonom fliegenden unbemannten Miniflugzeug meteorologische Messungen durchgeführt werden. Das eingesetzte meteorologische Miniflugzeug (M²AV) ist ein am Institut für Luft- und Raumfahrtsysteme (ILR) der TU Braunschweig entwickelter Flugroboter „Carolo“ T 200, der mit meteorologischen Messinstrumenten ausgestattet ist.

In Kooperation mit dem British Antartic Survey (BAS) wurden mit dem M²AV von Januar 2007 bis Januar 2008 erfolgreich die ersten Messflüge in der Antarktis durchgeführt.

Bis auf den Start und die Landung, die funkgesteuert durchgeführt werden, agiert das M²AV völlig autonom. Die Flugroute kann im Voraus am Computer mittels einer digitalen Landkarte festgelegt werden. Während der Flugzeit von 45 Minuten fliegt das UAV ((Unmanned Aerial Vehicle) 15 bis 300 m über dem Boden.

Auf den rund 50 km pro Flug kann das Miniflugzeug pro Sekunde 100 Messungen vornehmen. Der Flugroboter mit einer Spannweite von 2 m wiegt 6 kg und wird mit Hilfe einer Startleine gestartet, wie bei klassischen Modellflugzeugen.

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Die UAVs können vor allem dort eingesetzt ist, wo es gefährlich und unwegsam ist. Aueßrdem lassen sich die Messungen flächendeckend und kostengünstig durchführen, da die kleinen Flugroboter immer wieder zurückkehren.

Jürgen Schreier | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/robotik/articles/118629/

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