Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lernfabrik greift alle Neuheiten der Automationstechnik auf

17.04.2008
Filtern, Mischen, Abfüllen, Verpacken: Bei der Herstellung von Lebensmitteln oder pharmazeutischen Produkten sind sowohl Fertigungs- als auch Prozessautomation im Einsatz. Beide Bereiche verschmelzen zu hybriden Systemen, in denen die Mechatronik eine immer größere Rolle spielt, wie Festo im Vorfeld der Hannover-Messe erläutert.

Die Mechatronik bietet intelligente Antriebslösungen und integrierte Kommunikationsschnittstellen, die für sichere und optimale Produktionsabläufe sorgen. Der Umgang mit solchen komplexen Produktionsanlagen lässt sich praxisnah an der modularen AFB Lernfabrik der Festo Didactic auf der Hannover-Messe 2008 erlernen.

Die modular aufgebaute Lernfabrik bietet eine Lernumgebung, die Trends und Neuheiten aus der gesamten Automatisierungstechnik aufgreift. Als Lernszenario dient die Herstellung von Getränken und deren Verpackung in Sixpacks.

Sämtliche Produktionsprozesse nachgebildet

... mehr zu:
»Lernfabrik »Sensor

Dabei werden sämtliche damit verbundenen Prozesse von der Produktion der Flüssigkeit bis zur Lagerung und Auslieferung des fertigen Produktes abgebildet. Zunächst werden die Rohstoffe gefiltert, zum Endprodukt gemischt und anschließend zwischengelagert, bis die fertige Flüssigkeit im Verpackungsbereich auf einem Rundschalttisch in Flaschen gefüllt und mit Deckeln verschlossen wird. Die gefüllten Flaschen werden in Sixpacks verpackt und können je nach Auftragsvorgabe über ein Bandumlaufsystem zwischengelagert oder ausgeliefert werden.

Dabei kommt innovative Technik zum Einsatz: Für das Handling der Sixpacks wird eine Tripod-Kinematik verwendet, die den Forderungen in der Handhabungstechnik nach kurzen Taktzeiten, Dynamik, Funktionsintegration, schnellem Plug-and-Work und niedrigen Kosten Rechnung trägt.

Unterteilt ist die Lernfabrik in die Zonen Prozessautomatisierung, Abfüllen und Verpacken, Fertigungsautomation und Transport und Logistik.

Während in der Prozessautomatisierung Kenntnisse wie Rezepturverwaltung und Regelungstechnik vermittelt werden, liegt der Schwerpunkt in der Zone Abfüllen und Verpacken auf der Erfassung und Nachverfolgung der Produktionsdaten.

Typische Tätigkeiten der Fertigungsautomatisierung erlebbar

Tätigkeiten wie Steuerungsprogrammierung, Justieren von Sensoren, Wartung und Instandhaltung sind typisch für die Fertigungsautomation. Materialtransport und Lagerhaltung bilden schließlich den Schwerpunkt der Zone Transport und Logistik. Dort erlernen die Anwender die Optimierung des Materialflusses und die Planung und Priorisierung von Aufträgen.

Das Lernen der Vernetzung von Sensoren und Aktoren mit AS-Interface sowie das Messen und Regeln elektrischer und prozesstechnischer Größen wie Füllstand, Durchfluss, Druck oder Temperatur sowie der Einsatz von RFID-Technik sind mit der AFB Lernfabrik möglich.

Festo AG & Co. KG, Halle 15, Stand D07

Alexander Strutzke | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/automatisierung/fertigungsautomatisierung/articles/118456/

Weitere Berichte zu: Lernfabrik Sensor

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Perfektes Finish in einer Aufspannung
26.08.2015 | EMAG Holding GmbH

nachricht Diesel-elektrische Antriebssysteme für größte Werft Taiwans senken Treibstoffkosten
18.08.2015 | Siemens AG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Optische Schalter - Lernen mit Licht

Einem deutsch-französischen Team ist es gelungen, einen lichtempfindlichen Schalter für Nervenzellen zu entwickeln. Dies ermöglicht neue Einblicke in die Funktionsweise von Gedächtnis und Lernen, aber auch in die Entstehung von Krankheiten.

Lernen ist nur möglich, weil die Verknüpfungen zwischen den Nervenzellen im Gehirn fortwährend umgebaut werden: Je häufiger bestimmte Reizübertragungswege...

Im Focus: What would a tsunami in the Mediterranean look like?

A team of European researchers have developed a model to simulate the impact of tsunamis generated by earthquakes and applied it to the Eastern Mediterranean. The results show how tsunami waves could hit and inundate coastal areas in southern Italy and Greece. The study is published today (27 August) in Ocean Science, an open access journal of the European Geosciences Union (EGU).

Though not as frequent as in the Pacific and Indian oceans, tsunamis also occur in the Mediterranean, mainly due to earthquakes generated when the African...

Im Focus: Membranprotein in Bern erstmals entschlüsselt

Dreidimensionale (3D) Atommodelle von Proteinen sind wichtig, um deren Funktion zu verstehen. Dies ermöglicht unter anderem die Entwicklung neuer Therapieansätze für Krankheiten. Berner Strukturbiologen ist es nun gelungen, die Struktur eines wichtigen Membranproteins zu entschlüsseln – dies gelingt relativ selten und ist eine Premiere in Bern.

Membranproteine befinden sich in den Wänden der Zellen, den Zellmembranen, und nehmen im menschlichen Körper lebenswichtige Funktionen wahr. Zu ihnen gehören...

Im Focus: Quantenbeugung an einem Hauch von Nichts

Die Quantenphysik besagt, dass sich auch massive Objekte wie Wellen verhalten und scheinbar an vielen Orten zugleich sein können. Dieses Phänomen kann nachgewiesen werden, indem man diese Materiewellen an einem Gitter beugt. Eine europäische Kollaboration hat nun erstmals die Delokalisation von massiven Molekülen an einem Gitter nachgewiesen, das nur noch eine einzige Atomlage dick ist. Dieses Experiment lotete die technischen Grenzen der Materiewellentechnologie aus und knüpft dabei an ein Gedankenexperiment von Bohr und Einstein an. Die Ergebnisse werden aktuell im Journal "Nature Nanotechnology" veröffentlicht.

Die quantenmechanische Wellennatur der Materie ist die Grundlage für viele moderne Technologien, wie z. B. die höchstauflösende Elektronenmikroskopie, die...

Im Focus: Auf Zeitreise in die Vergangenheit von Randmeeren: IOW-Expedition erkundet kanadische Küstengewässer

Wie und warum haben sich küstennahe Gewässer im Lauf der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte verändert? Wie kann man unterscheiden, welche Prozesse natürlicher Weise dazu beigetragen haben und welche durch den Einfluss des Menschen angestoßen wurden? Lässt sich die Ostsee als intensiv erforschtes Modell mit anderen Randmeeren vergleichen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Expedition der MARIA S. MERIAN, die am 25. August 2015 im kanadischen Halifax startet und das Forschungsschiff unter Federführung des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) in den Sankt-Lorenz-Strom und den Sankt-Lorenz-Golf und anschließend entlang der Küste von Labrador bis in die Hudson-Straße führt.

Mit an Bord sind insgesamt 25 WissenschaftlerInnen, darunter 15 vom IOW und 10 weitere
kanadische und U.S.-amerikanische Forschungspartner. Koordiniert wird...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konzepte gegen Fachkräftemangel: Demografiekonferenz in Halle

27.08.2015 | Veranstaltungen

Neue Lösungen für Passivierung und Wafering: Fraunhofer CSP auf der EU PVSEC

27.08.2015 | Veranstaltungen

Tagung des CHF-KL: Industrie 4.0 und Digitalisierung - Herausforderungen für das Personalmanagement

27.08.2015 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Tiefer Blick in die Mechanismen von Halos

27.08.2015 | Physik Astronomie

Forschungsteam der Universität Hamburg beobachtet Auferstehung eines kosmischen (Radio-)Phönix

27.08.2015 | Physik Astronomie

Erfolgreiche Bor-Dotierung von Graphen-Nanoband

27.08.2015 | Physik Astronomie