Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mitoba bietet ein nicht alltägliches Engagement

17.04.2008
Als eines von elf Unternehmen in seiner Region wurde Metoba 2007 für sein Engagement in der Rubrik „Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ mit dem Dortmunder Personalmanagement-Prädikat ausgezeichnet. Familienfreundliche Arbeitsbedingungen sind bei Metoba Teil einer strategischen Personalpolitik.

Der Frauenanteil hat bei Metoba eine Ouote von über 30%. Das ist für die verfahrenstechnische Industrie ungewöhnlich hoch, kommt aber nicht von ungefähr: Die Inhabertochter Ute Thrams, heute selbst in der Geschäftsführung, war mit 22 Jahren Deutschlands jüngste Galvanisierungsmeisterin.

Seitdem sind Zahl und Quote weiblicher Fachkräfte im technischen Bereich kontinuierlich gestiegen. „Bereits 1989 wurden wir von der NRW-Landesregierung als erster frauenfreundlicher Betrieb ausgezeichnet“, sagt Geschäftsführer Dr. Sven Hering.

Die Metoba Metalloberflächenbearbeitung GmbH in Lüdenscheid wurde 1955 vom Galvaniseur- und Metallschleifermeister Heinrich Hering gegründet und hat sich aus handwerklichen Anfängen zum modernen Industriebetrieb der Veredelungstechnik entwickelt. Die Kunden kommen aus der Elektro- und Automobilzulieferindustrie. Der in der dritten Generation geführte Familienbetrieb beschäftigt 85 Mitarbeiter, davon 15 Auszubildende.

... mehr zu:
»Mitoba

Ein Großteil der Fach- und Führungskräfte wird im Unternehmen selbst ausgebildet. Metoba unterhält enge Kooperationen mit Schulen; während ihrer Ausbildung können die jungen Leute für zwei bis drei Wochen auch mal bei befreundeten Unternehmen „reinschnuppern“.

Mädchen und junge Frauen für technische Berufe begeistern

„Unser Engagement gilt für junge Männer und Frauen gleichermaßen“, so Geschäftsführer Hering. Gezielt werde aber versucht, mehr Mädchen und junge Frauen für die noch immer männerdominierten technischen Berufe zu interessieren und zu begeistern.

Dazu gehört nicht nur die Beteiligung am Girls‘ Day. „Für die drei Ausbildungsplätze zum Oberflächenbeschichter – früher Galvaniseur –, die wir jährlich regelmäßig anbieten, sind weibliche Kandidaten ausdrücklich erwünscht“, sagt Sven Hering.

Darüber hinaus fördert Metoba betriebliche Umschulungen, die auch noch den späteren Wechsel in einen technischen Bereich erlauben, zum Beispiel von der Bankkauffrau zur Oberflächenbeschichterin.

Familienfreundlichen Arbeitszeiten für junge Mütter und Väter

Nach der Aus- und Weiterbildung bieten familienfreudliche Arbeitszeit-Modelle jungen Müttern und Vätern Chancen für innerbetriebliche Fach- und Führungskarrieren. Flexible Arbeitszeitgestaltung ist auch in der Schichtarbeit möglich, ebenso individuelle Arbeitszeiten in der Familienphase oder tage- und wochenweise Freistellung bei persönlichen Problemen.

Wo es die betrieblichen Abläufe zulassen, wie in der Angebotsvorbereitung, Analytik oder Wareneingangsprüfung, ist eine persönlich abgestimmte Teilzeit möglich. Insgesamt 14% der Beschäftigten machen derzeit von der flexiblen Teilzeitregelung Gebrauch, darunter drei Männer.

„Dass diese Personalpolitik sich auszahlt, zeigen uns das gute Arbeitsklima, die hohe Motivation, geringe Fluktuation, der niedrige Krankenstand und letztlich das Betriebsergebnis“, resümiert Geschäftsführer Hering. Und eine Auszubildende fasst ihre Begeisterung am Berufsalltag bei Metoba so zusammen: „Ich will hier nie wieder weg.“

Ulrike Gloger | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/oberflaechentechnik/articles/118402/

Weitere Berichte zu: Mitoba

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Nimm zwei: Metallische Oberflächen effizient mit dem Laser strukturieren
15.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise