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Neues Leben für alte Akkus

16.04.2008
Hagemeyer Deutschland und Resulf machen lahme Akus wieder mobil. Das patentierte Resulf-ECC-Verfahren ist die Grundlage für die komplette Akkulösung. Statt wegwerfen kann man bares Geld sparen. Die Lebenszeit soll kostengünstig und umweltschonend verlängert werden. Defekte und beschädigte Zellen werden fachmännisch ausgetauscht.

Jeder Akku wird nicht nur auf Funktion, sondern auch auf Last geprüft und gemessen. Dieses Verfahren kann laut Anbieter bei mechanisch unbeschädigten Akkus sogar mehrmals angewendet werden.

Gebrauchte Akkus werden nicht mehr weggeworfen

Alkaline Batterien sind Einweg-Energiekonserven: Wenn sie leer sind, müssen sie entsorgt werden. Akkus hingegen sind aufladbar – bis sie teilweise durch den Memory-Effekt nicht mehr ladefähig sind. Dann wandern sie in den Müll. Das ist nicht notwenig, denn die Akkus können regeneriert werden. Dann sind sie wieder einsatzfähig.

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Die praktischen Akkus machen Ihre Geräte mobil - aber auch ganz schön teuer ! Etwa 80 bis 90% der handelsüblichen Akkus lassen sich laut Anbieter mit Resulf wieder regenerieren. Neben dem Vorteil von mehr Power sparen Sie Geld.

Fast alle Akkus lassen sich regenerieren

Chemische Prozesse im Akku führen zu einer Leistungsreduzierung und die Kapazität lässt nach. In langjähriger Forschungsarbeit ist es dem deutschen Unternehmen Resulf gelungen mit dem Electrical Chemical Cleaning(ECC)-Verfahren die Ursache des Akkuproblems zu lösen.

Behandeln lassen sich Nickel-Cadmium-, Nickel-Metallhydrid-, Lithium-lonen- und bedingt Blei-Akkus. Sollte bei einem Akku eine mechanische Beschädigung oder ein Zellenschluss vorliegen, ist eine zusätzliche Reparatur im Regenerationspreis mit enthalten.

Akkus werden mit Resulf wieder leistungsfähig

Den technischen Hintergrund des ECC-Verfahrens bildet ein elektrochemischer Vorgang, bei dem die im Akku-Betrieb entstehende Oxidationsschicht in der Akkuzelle wieder abgebaut wird. Dadurch erhalten die Ladungsträger erstmals seit ihrer Fabrikation die optimale Struktur. Zudem wird der Innenwiderstand des Akkus – und damit die Erwärmung beim Laden und Entladen – signifikant reduziert.

Mit Computer- und Steuerungstechnik werden so die elektrochemischen Schädigungen der Akkus behoben und Folgeschäden verhindert. Dem Verfahren liegen zahlreiche Patente zugrunde, und seine Funktionsfähigkeit wurde über ein Gutachten der Technischen Universität Wien nachgewiesen und attestiert.

Leistung rauf, Kosten runter

Die Vorteile des Regenerierens: Nutzungsdauer, Leistung und Lebensdauer des Akkus werden um ein Vielfaches gesteigert. Dies gilt sogar für neue Akkus, die vor dem ersten Gebrauch mit dem ECC-Verfahren behandelt werden. Für die Nutzer von Akku-betriebenen Geräten ergibt sich daraus vor allem ein riesiges Einsparpotenzial, da die Kosten für das Regenerieren deutlich unter dem Anschaffungspreis für einen neuen Akku liegen. Außerdem profitiert auch die Umwelt, weil wesentlich weniger Akkus frühzeitig in den Sondermüll wandern.

Das Patent trägt sein wichtigstes Kundenbindungsinstrument in sich selbst, weil jeder Kunde „am eigenen Akku“ nachvollziehen kann, dass es tatsächlich funktioniert. Dies Erfolgsmeldung des jungen Unternehmens Resulf sind eindrucksvoll: Seit etwas mehr als zweieinhalb Jahren auf dem Markt, findet das ECC-Verfahren mittlerweile bei 10 000 bis 12 000 Akkus pro Monat seine Anwendung.

Akku-Interessenten kommen aus allen Bereichen

Zu den Kunden zählen zum Beispiel namhafte deutsche Großunternehmen Handwerker, Feuerwehren, Polizei und Bundeswehr. Mehrere Vertriebspartner sorgen mit über 1000 Annahmestellen in ganz Deutschland für einen den Service.

Das Regenerierzentrum in Deutschland betreut auch direkt Benelux, Österreich, Ungarn, Tschechien und die Slowakei. Die Ländervertretungen für Frankreich, UK, Skandinavien, Italien, Spanien, Portugal und Polen sind in Vorbereitung.

Reinhold Schäfer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/index.cfm?pid=1568&pk=118248

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