Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tintenstrahldrucker markiert umweltfreundlich

15.04.2008
Der Tintenstrahldrucker Printjet Pro von Weidmüller eignet sich zum Bedrucken von Markierern im Multicard-Format. Dabei wird wasserbasierende Tinte im Schwarz- oder Einzelfarbdruck verwendet. Wir sprachen anlässlich der Hannover-Messe 2008 mit Thomas Butzek, Leiter Portfolio Markierungssysteme bei der Weidmüller Interface GmbH & Co.KG, Detmold, über die besonderen Eigenschaften des Gerätes.

MM: Für das eindeutige und dauerhafte Kennzeichnen gibt es schon Drucker. Was ist das Besondere an diesem Gerät?

Butzek: Mit Printjet Pro präsentiert Weidmüller einen neuartigen Tintenstrahldrucker, der Kunststoffmarkierer im Multicard-Format einfach, rationell und umweltfreundlich bedruckt. Das mit höchster Qualität, eindeutige, dauerhafte Markieren von Betriebsmitteln erleichtert Servicetätigkeiten oder Wartungsarbeiten und beschleunigt Fehlersuchen.

Das Druckergebnis ist gestochen scharf sowie wisch- und kratzfest. Dies muss auch so sein, schließlich sind beispielsweise Leitungen und Verbindungen über Jahre im Einsatz, die Markierungen sind rauen, widrigen Umgebungsbedingungen ausgesetzt.

MM: Waren für den industriellen Einsatz besondere Entwicklungen notwendig?

Butzek: Ja, wir haben die Druckertechnik eigens auf industrielle Einsätze abgestimmt – das betrifft das Tintenstrahlverfahren mit anschließender Fixierung ebenso wie die verwendeten Druckerpatronen und die Tinte. Das Gerät überzeugt durch seine hohe Dauergebrauchsfähigkeit. Auch ein Mehrschichtbetrieb ist problemlos möglich. Weil wir mit wasserbasierender, umweltfreundlicher Tinte arbeiten, müssen leere Druckerpatronen nicht über den Sondermüll entsorgt werden.

Das Bedruckungssystem für Kunststoffmarkierer arbeitet auf Basis von thermisch härtender Tinte. Der Drucker ist als Schwarz- oder Farbdrucker und für hohe Druckgeschwindigkeiten ausgelegt. Im Gegensatz zu anderen Verfahren stößt die thermische Fixierung von Weidmüller kein für die Umwelt belastendes Ozon aus.

MM: Für welche Markierer ist der Drucker geeignet?

Butzek: Der Printjet Pro beschriftet neutrale Kunststoffmarkierer im einheitlichen Multicard-Format, unser Sortiment umfasst mehr als 150 Varianten, für die Beschriftung aller Varianten reicht eine Software aus, nämlich M-Print Pro. Das im Drucker fest integrierte Magazin kann mit bis zu 20 Multicards bestückt werden. Der Anwender kann somit bis zu 4000 einzelne Markierer bedrucken.

Basis des Multicard-Konzepts ist das standardisierte, einheitliche Kartenformat. Die Markierer sind halogenfrei, sie lassen sich folglich auch in brandgefährdeten, anspruchsvollen Applikationen einsetzen, etwa in der Verkehrs- oder Gebäudetechnik.

MM: Wie flexibel ist die Software? Können damit auch individuelle Wünsche des Anwenders erfüllt werden?

Butzek: Mit der Windows-basierten Drucker-Software M-Print Pro lässt sich der Printjet Pro selbstverständlich auf eigene Wünsche und Bedürfnisse beim Markieren abstimmen. So lassen sich diverse CAD-Daten problemlos übernehmen. Mit der Software werden Daten importiert, editiert und verwaltet.

Die Software unterstützt die gesamte Prozesskette beim Kunden von der Planung im CAE-Programm bis hin zur Montage der einzelnen Komponenten. Weidmüller optimiert so insgesamt die Prozesskosten. Die Software bindet den Markierer direkt an CAE-und CAD-Systeme an. Dies vermeidet Fehler, vereinfacht Abläufe und spart Kosten. Eine Software genügt für den ganzen Prozess.

Weidmüller Interface GmbH & Co. KG, Halle 11, Stand B 60

Reinhold Schäfer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/fertigungsmanagement/articles/117986/

Weitere Berichte zu: Drucker Printjet Tintenstrahldrucker

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel
17.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht eldec-Technologie im Maschinenbau: Standardisierte Hochleistungsgeneratoren für exzellente Maschinenbaulösungen
15.12.2016 | EMAG eldec Induction GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau