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Mikrobohrungen mit hoher Bohrrate

01.04.2008
Filter, Düsen und Membranen stellen in vielen Produkten der Medizintechnik und Bioverfahrenstechnik, aber auch in Maschinenbau und Automobiltechnik eine Schlüsselkomponente dar.

Dabei geht der Trend nach Erfahrungen des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik (ILT) zu immer kleineren Bohrungsdurchmessern, wie auf der Hannover-Messe geziegt werden soll.

Die Bohrungsdurchmesser liegen laut Angaben mittlerweile im Bereich 30 µm bei Taktraten von mehr als 100 Bohrungen pro Sekunde, die mit den bisherigen Verfahren nicht erzeugt werden können. Durch die Verwendung eines angepassten Laserbohrverfahrens mittels Scansystem wurde am Institut für diese Anwendungen eine spezielle Bearbeitungsstrategie zum präzisen Laserstrahl-Mikrobohren von Folien entwickelt.

Durch eine CAD-CAM-Kopplung kann die Anordnungen der Löcher nach Angaben des Instituts schnell kundenspezifisch angepasst werden. Dieses Bohrverfahren ermögliche es, Bohrraster mit Lochdurchmessern von 30 bis 10 µm in Metallen bei Foliendicken von 50 bis 100 µm zu erzeugen. Dabei können Bohrraten von bis zu 1000 Löchern pro Sekunde erreicht werden, heißt es weiter.

Fraunhofer-Institut für Lasertechnik (ILT), Halle 6, Stand F16

Claudia Otto | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/werkzeuge/articles/116253/

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