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Federkombination bei Sonderfällen

01.04.2008
Halten einzelne Druck-, Zug- oder Schraubentellerfedern den Anforderungen nicht stand, setzt der Zulieferer Röhrs auf Federkombinationen. Dadurch habe man bereits erhebliche Erfolge hinsichtlich Federkraft, Betriebssicherheit, Lebensdauer und Baulänge erzielt, wie das Unternehmen auf der Hannover-Messe demonstrieren will.

Weitere Vorteile der Kombinationen werden in der Verschleißminimierung angrenzender Bauteile, in einer schnellen Montage sowie in einer flachen Kennlinie bei hoher Federkraft gesehen.

Druckfedern mit linearen oder progressiven Kennlinien werden bei Röhrs aus Rund- und Flachdraht mit Dicken von 0,3 bis 16 mm gefertigt. Mehrdrahtfedern aus Drahtlitzen kommen bei hoher stoßartiger Belastung oder hohen Stoßfrequenzen zur Anwendung – in Fällen, in denen Eindrahtfedern versagen.

Schraubentellerfedern haben sich laut Zulieferer als Alternative zu den geschichteten Tellerfedersäulen bewährt. Sie bestehen aus zwei ineinandergeschraubten Schraubendruckfedern mit tellerfederähnlichem Querschnitt. Grundsätzlich könne die Kennlinie jeder gegensinnig geschichteten Säule aus Tellerfedern mit einer Schraubentellerfeder nachvollzogen werden.

Dr. Werner Röhrs, Halle 4, Stand C42

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/konstruktionselemente/articles/116240/

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