Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rundvibratorenanlage reduziert Bearbeitungszeiten und gewährleistet hohen Materialabtrag

01.04.2008
Initiiert durch die enge Kooperation mit einem Luftfahrtunternehmen, hat Rösler eine High-Speed-Vibratorenanlage entwickelt. Nach Unternehmensangaben reduziert die Maschinenreihe die Bearbeitungszeiten fast um die Hälfte im Vergleich zu herkömmlicher Rundvibratorentechnik.

Zahlreiche Gleitschliffanlagen zum Schleifen, Glätten und Polieren unterschiedlicher Turbinenschaufeln sind bei diesem Luftfahrtunternehmen, einem Turbinenschaufelhersteller, bereits im täglichen Einsatz. Urtypisch für hohe Belastungen der Sicherheitsteile ist die Verwendung hochwertiger Werkstoffe wie nickellegierter Spezialstähle und Titan.

Bei der Oberflächenbearbeitung der Schmiedeteile bedeutet dies viel Zerspanungsarbeit und somit lange Schleifzeiten. Um diese so kurz wie möglich zu halten, ist die Fliehkraftanlagentechnik, die bis zu 30 × intensiver ist als herkömmliche Vibratoren, im Einsatz.

Begrenzt wird die sehr leistungsfähige Maschinentechnik jedoch durch die Bauteilgröße und Wirtschaftlichkeit der unterschiedlichen Turbinenschaufeln. Deshalb empfahl Rösler dem Kunden, für diese Werkstückgruppe zusätzlich Vibratoren der Euro-Baureihe einzusetzen.


Vibratoren verkürzen Schleifzeit deutlich
Dabei sind in manchen Arbeitgängen Bearbeitungszeiten von bis zu 15 h nötig. Gemeinsam entwickelte man die Idee, die Schleifzeiten bei derartigen Spezialanwendungen deutlich zu verkürzen. Zahlreiche Ansatzpunkte gab es, um auf Basis der Rundvibratorenbaureihe Euro die Voraussetzungen für Mehrleistung zu schaffen.

Das Kernstück dabei: ein Hochleistungs-Antriebsaggregat mit 12,5 kW Antriebsleistung. Aber auch Arbeitsbehälter, Maschinenunterbau, die Federlagerung sowie weitere Details des Arbeitsbehälters sind überdacht und angepasst.

Laufzeit durch Vibratoren um die Hälfte reduziert

Neuentwicklungen nehmen bei Rösler zuerst den Weg über das Testzentrum, um die Leistung und Eigenschaften auf Herz und Nieren erproben zu können. In der Leistungsaufnahme zeigte sich schnell, was von dieser Neuentwicklung zu erwarten ist. Bei gleichem Materialabtrag im Vergleich zu herkömmlichen Vibratoren konnten Laufzeitreduzierungen um nahezu die Hälfte erzielt werden, wie es heißt.

Inzwischen sind neben der Testmaschine einige weitere Anlagen beim Kunden im Einsatz. Der Kunde profitiere von der verkürzten Schleifzeit und dem hohen Materialabtrag bei knapp 40?% Mehrverbrauch an Schleifkörpern.

Rösler Oberflächentechnik GmbH, Halle 1, Stand E18

Claudia Otto | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/oberflaechentechnik/mechanischeoberflaechenbearbeitung/articles/116139/

Weitere Berichte zu: Bearbeitungszeit Materialabtrag

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Leichtbau serientauglich machen
24.04.2017 | Laser Zentrum Hannover e.V.

nachricht Laserstrukturierung verbessert Haftung auf Metall und schont die Umwelt
24.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungen

Berührungslose Schichtdickenmessung in der Qualitätskontrolle

25.04.2017 | Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette

25.04.2017 | Verkehr Logistik

Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland

25.04.2017 | Wirtschaft Finanzen