Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kompaktes Filtersystem von GKD bietet Filtration und Brikettierung in einer Anlage

28.03.2008
Ob Flüssigzucker, Kühlschmiermittel oder kontaminiertes Abwasser, das Filtersystem Maxflow von GKD eignet sich für viele Filtrationsaufgaben. Durch die Verbindung von Filtration und Feststoffaustrag als Brikett in einer Anlage bewährt sich das Konzept besonders in der Prozessfiltration.

Trotz Verzicht auf Filterhilfsmittel oder eines bei Bedarf geringeren Mengeneinsatzes als bislang üblich ermöglicht der Kompaktfilter Partikeltrennung bis in den Mikrofiltrationsbereich, so der Hersteller. Prozessmedien werden weniger verschleppt und die sortenreine Entsorgung vereinfacht. Bis zu sechs statische Filterscheiben aus prozessabhängig gewähltem Filtergewebe sind pro Filtereinheit in einem Edelstahlgehäuse vertikal angeordnet. Das Filtrat umströmt sie nach dem Cross-Flow-Prinzip.

Per automatisierter Rückspülung wird der Filterkuchen von den Scheiben abgelöst, anschließend werden die Feststoffe als Pressling oder Schlamm ausgetragen. Das System überzeugt nach Unternehmensangaben durch geringen Platzbedarf und optimale Justierbarkeit auch für chargenbedingt kleinere Badges.

Es ist in drei Varianten verfügbar: Die Plug-and-Play-Lösung ist als Standardausführung schnell für eine große Zahl von typischen Prozessanforderungen einsetzbar. Die Anpassung einzelner Komponenten ist beispielsweise durch die Erweiterung der Anlage um einen Filterkopf möglich. Die Implementierung als komplettes System, das individuell auf Kundenanforderungen eingestellt wird, bietet weitere Applikationen.

In der Chemie- und Pharmaindustrie sprechen die Rückgewinnung von Produkten oder Katalysatoren sowie die Aufbereitung von Prozess- oder Abwässern für den Einsatz des Systems, heißt es. Die hilfsmittelfreie Filtration vermeidet die Vermischung von Katalysatoren und Anschwemmhilfen.

Teurer Ersatz und kostspielige Entsorgung kontaminierter Sonderabfälle werden reduziert. Abgesehen von der integrierten Schlammverpressung und gleichbleibend hoher Effizienz ist die Betriebssicherheit ein entscheidendes Argument für die Prozess- und Abwasseraufbereitung durch Maxflow.

Leistungsfähigkeit, Hygiene, geringer Wartungsaufwand und optimale Handhabung bieten laut Hersteller auch in der Lebensmittelindustrie vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Durch die effiziente Aufbereitung kontaminierter Abwässer hat das Filterkonzept weitreichende Anwendungspotenziale bei der gesundheits- und umweltgerechten Aufbereitung von Grund-, Deponie- oder Sickerwasser.

Große Abwassermengen, die bei Reinigung und Sanierung von Gas-, Wasser- und Ölpipelines anfallen, werden durch die Anlage vor Ort zu wiederverwendbarem Prozesswasser aufbereitet. Dadurch entfällt der bislang erforderliche Abtransport und Entsorgungsaufwand des kontaminierten Abwassers. Zudem reduziert die Verpressung der Rückstände zu Trockenbriketts das Volumen des Sondermülls.

GKD – Gebr. Kufferath AG auf der Metav 2008: Halle 1, Stand C05

Claudia Otto | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/betriebstechnik/umweltschutz/articles/115677/

Weitere Berichte zu: Abwasser Aufbereitung Filtration Katalysator

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Elektrische Spannung: Kaiserslauterer Ingenieure erforschen Versagen bei Kugellagern
28.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Modulares Fertigungssystem für Kettenräder
15.03.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit