Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Frequenzumrichter-Reihe ist konsequent skaliert

27.03.2008
Die neue Frequenzumrichter-Reihe Inverter Drives 8400 von Lenze will durch konsequente Skalierung bestechen. Die klare funktionale Abstufung der Ausführungen Base-Line, State-Line und High-Line soll eine einfache Auswahl des zur Antriebsachse passenden Umrichters ermöglichen – und das zu einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Alle Ausführungen der neuen Reihe zeichnen sich durch die gleiche Art der Handhabung, Bedienung, Programmierung, Logistik und Servicefähigkeit aus. Das macht den Umgang mit den Umrichtern nach Aussage des Unternehmens sehr einfach.

Die damit verbundenen Kosteneinsparungen in allen Lebenszyklusphasen einer Maschine steigere insofern nachhaltig die Wertschöpfung. In Verbindung mit auf die Umrichter abgestimmten Getriebemotoren kann der Anwender von Lenze zudem vollständige Antriebsachsen aus einer Hand erhalten.

Die Ausführung Base-Line gibt es mit Leistungen von 0,25 bis 2,2 kW (230 V, einphasig) und mit 0,37 bis 3 kW (400/500 V, dreiphasig). State-Line und High-Line decken einphasig Leistungen von 0,25 bis 2,2 kW ab. Dreiphasig werden im ersten Schritt 0,37 bis 11 kW in fünf Baugrößen zur Verfügung gestellt.

Frequenzumrichter der Base-Line-Serie für Einsatz in kontinuierlichen Prozessen

Als spannungsgesteuerter Drehzahlsteller oder im Betrieb mit sensorloser Vektorregelung ist der 8400 Base-Line zugeschnitten für den Einsatz in kontinuierlichen Prozessen wie einfachen Fördersystemen, Pumpen und Lüftern. Er ist in puncto Funktionalität und Antriebsverhalten das Einstiegsmodell.

Der 8400 State-Line verfügt zusätzlich über weitergehende Funktionen wie beispielsweise S-Rampen zum sanften, verschleißarmen Beschleunigen, eine Fangschaltung zum ruckfreien Einfangen trudelnder Motoren und ein integriertes Bremsenhandling zur Ansteuerung von Betriebsbremsen.

Weiterhin bietet der 8400 State-Line die Möglichkeit zum Anschluss eines HTL-Encoders. Typische Anwendungsbeispiele sind Extruder, Linien- und Fahrantriebe, Hochgeschwindigkeitsrolltore, einfache Hubtische oder Verstellantriebe.

Der 8400 State-Line hat serienmäßig eine Canopen-Schnittstelle zur Kommunikation oder Diagnose. Zusätzich ist eine weitere Schnittstelle zur Erweiterung auf typische Feldbussysteme wie Profibus, Powerlink, Ethercat oder Profinet vorhanden.

High-End-Ausführung der Frequenzumrichter eignet sich auch für Positionieraufgaben

Die High-End-Ausführung (Inverter Drives 8400 High-Line) hat zusätzlich zum Funktionsumfang des State-Line eine vollwertige integrierte Positioniersteuerung. Damit eignen sich die Geräte als effiziente Antriebe für Anwendungen wie Drehverteiler, Füllsysteme, Roll- und Schiebetüren oder Positionieraufgaben in Lagersystemen.

Allen Umrichtern gemeinsam sind unter anderem die integrierte Schnittstelle zum Anschluss an den PC, gleiche Betriebsbedingungen bei 45 °C ohne Derating, das hohe Überlastverhalten bis 200% des Bemessungsstromes und das Memory-Modul – einen wechselbaren Speicherbaustein, der Inbetriebnahme und Service maßgeblich vereinfacht.

Die Programmierung erfolgt entweder über das Keypad oder die Projektierungssoftware L-force Engineer, die als State-Level-Ausführung kostenlos zur Verfügung steht. Alle Umrichter sind RoHS-konform und erfüllen die Anforderungen gemäß CE und UL.

Lenze AG, Halle 14, Stand H36

Reinhold Schäfer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/fertigungsmanagement/articles/115526/

Weitere Berichte zu: Frequenzumrichter-Reihe Umrichter

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flüssiger Wasserstoff im freien Fall
05.12.2016 | Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)

nachricht IPH entwickelt Prüfstand für angetriebene Tragrollen
29.11.2016 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie