Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rottler stellt Baureihen für das Tieflochbohren und Ausdrehen schwerer Werkstücke vor

25.03.2008
Die Tieflochbohrmaschinen der Baureihe ABD sind für die Dreh- und Ausbohrbearbeitung zur gleichzeitigen Innen- und Außenbearbeitung von zylindrischen Werkstücken entwickelt worden. Sie zeichnen sich nach Angaben des Herstellers besonders durch die 2-Bett-Konstruktion mit Ober- und Unterbett aus, wie Rottler auf der Metav 2008 zeigt.

Dadurch wird der Abstand zwischen Bohrwerkzeug und Führungen im Vergleich zu herkömmlichen Tieflochbohrmaschinen minimiert. Der Einsatz von hydrostatischen Führungen und optimierten Führungsbahnbreiten sorgt für eine zusätzliche Stabilität des Maschinenkonzeptes.

Durch die hohe Steifigkeit und den stabilen Aufbau wird das Herstellen einer Pilotbohrung nach Unternehmensangaben überflüssig. Das Werkstück wird in der Regel in großdimensionierten 4-Pinolen-Rollenlünetten gelagert.

Späneförderer zwischen den beiden unteren Betten der Tieflochbohrmaschine

Ein optimierter Späne- und Ölfluss wird durch den, zwischen den beiden unteren Betten angeordneten, Späneförderer gewährleistet. Die Werkstückabmessungen können bis zu einem Außendurchmesser von 5000 mm und Werkstücklängen bis 25 000 mm gehen, heißt es weiter.

Die Tieflochbohrmaschinen der Baureihe TFB werden speziell auf die unterschiedlichen Anwendungsfälle ausgelegt. In Abhängigkeit der erforderlichen Genauigkeiten können die Maschinen mit drehendem Werkzeug, mit drehendem Werkstück oder mit drehendem Werkzeug und drehendem Werkstück ausgelegt werden.

Hydrostatische Lagerungen und Schnittgeschwindigkeiten bis 200 m/min zeichnen die Tieflochbohrmaschinen den Angaben zufolge aus. Momentan befindet sich eine Maschine TFB 1800/15 000 im Bau. Die Maschine wird zum Tieflochbohren nach dem BTA-Verfahren eingesetzt.

Tiefbohrbearbeitung bis zu 700 mm Bohrungsdurchmesser

Die Tiefbohrbearbeitung kann bis zu einem Bohrungsdurchmesser von 700 mm mit angetriebenem Werkzeug im Vollbohren durchgeführt werden. Bis zu einem Bohrdurchmesser von 150 mm wird mit angetriebenem Werkstück und stehendem Werkzeug gearbeitet.

Eine Kombination von drehendem Werkzeug und drehendem Werkstück ist auch möglich, so der Hersteller. Die Spannung des Werkstückes erfolgt über Kraftspindeln mit vier Spannbacken.

Die Anzahl der Werkzeug- und Werkstücklünetten wird in Absprache mit dem Kunden festgelegt. Optionales Zubehör wie Bohrrohre, Bohrwerkzeuge, Späneförderer, Spänezentrifuge und Öl-Kühlschmiereinrichtungen können komplett oder teilweise beigestellt werden.

Rottler Maschinenbau GmbH, Halle 15, Stand A53

Claudia Otto | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/115191/

Weitere Berichte zu: Tieflochbohren Tieflochbohrmaschine

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Fraunhofer IWS Dresden kooperiert mit starkem Forschungspartner in Singapur
14.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

nachricht Leitungen automatisch konfektionieren – auch ohne Druckluft
27.01.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Im Focus: Breakthrough with a chain of gold atoms

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

Im Focus: Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Im Focus: Sensoren mit Adlerblick

Stuttgarter Forscher stellen extrem leistungsfähiges Linsensystem her

Adleraugen sind extrem scharf und sehen sowohl nach vorne, als auch zur Seite gut – Eigenschaften, die man auch beim autonomen Fahren gerne hätte. Physiker der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Welt der keramischen Werkstoffe - 4. März 2017

20.02.2017 | Veranstaltungen

Schwerstverletzungen verstehen und heilen

20.02.2017 | Veranstaltungen

ANIM in Wien mit 1.330 Teilnehmern gestartet

17.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Innovative Antikörper für die Tumortherapie

20.02.2017 | Medizin Gesundheit

Multikristalline Siliciumsolarzelle mit 21,9 % Wirkungsgrad – Weltrekord zurück am Fraunhofer ISE

20.02.2017 | Energie und Elektrotechnik

Wie Viren ihren Lebenszyklus mit begrenzten Mitteln effektiv sicherstellen

20.02.2017 | Biowissenschaften Chemie