Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Angebotssoftware für Lohnfertiger, Maschinen- und Anlagenbauer

20.03.2008
Bislang musste bei der Erstellung von Angeboten für komplexe Baugruppen oder Produkte auf Schätzungen oder Erfahrungswerte zurückgegriffen werden. Mit der neuen Software HS-Kalk kann der Anwender seine Angebote fertigungsnah kalkulieren. Möglich wird dies durch den HSi-Technologiespeicher, welcher bereits in der Arbeitsplanung zum Einsatz kommt. Dieser besteht nach Herstellerangaben aus vorkonfigurierten Verfahrensmodulen für nahezu alle mechanischen Bearbeitungs- und Montagevorgänge.

In den Modulen sind die relevanten Informationen wie Maschinen-, Werkzeug- oder auch Materialdaten enthalten. Spezielle Regelalgorithmen sorgen dafür, dass der Anwender nur wenige technische und geometrische Daten eingeben muss. Direkt nach der Eingabe erhält er die errechneten Sollzeiten (Haupt-, Neben-, Rüstzeiten)und kann sich bei Bedarf auch für alternative Fertigungsverfahren entscheiden.

Mit HS-Kalk wird dieses Prinzip bereits in der Phase der Angebotserstellung angewandt. Nach Eingabe oder Übernahme der Adressdaten beginnt der Anwender mit dem Anlegen beziehungsweise der Bearbeitung der Stückliste. Bereits mit dem ersten Teil kann er das entsprechende Fertigungsverfahren definieren und erhält umgehend die hierfür benötigten Zeiten.

Je nach angefragter Menge hat er damit die Möglichkeit, alternative Fertigungsverfahren zu berechnen. Mit der Eingabe der letzten Stücklistenposition stehen als Ergebnis die Selbstkosten für die weitere Bearbeitung durch den Anwender zur Verfügung. Dort können nun diverse Zuschläge wie Gewinn oder Risiko eingegeben werden. Das Ergebnis ist ein Preisvorschlag, den der Anwender manuell zum Angebotspreis ändern kann.

Daten können direkt in die Arbeitsplanung übergeben werden

Der Kalkulation liegen exakt berechnete Zeiten zugrunde. Kommt es zum Auftrag, können die Daten direkt in die Arbeitsplanung übergeben werden. Alle Kalkulationen werden zentral abgelegt und stehen bei Bedarf wieder zur Verfügung. Modifikationen sind somit schnell vorzunehmen.

Die Konsistenz der Berechnungsvorschriften sichert eine immer gleichbleibende Kalkulationsqualität – individuelle Einflussnahmen bleiben auf ein Minimum begrenzt. Durch die hohe Transparenz der einzelnen Kalkulationspositionen erkennt der Anwender im Bedarfsfalle mögliche Handlungsalternativen.

Der Datenaustausch mit anderen Systemen erfolgt entweder über entsprechende Schnittstellen oder durch eine vollständige Integration. Die Software lässt sich mit HS-Plan und HS-Mont zu einem vollständigen Angebots- und Arbeitsplanungssystem koppeln.

HS-Kalk bietet bereits einen ersten Eindruck auf das neue Layout der HSi-Programme. Dieses bietet neben einer neuen, übersichtlicheren Oberfläche auch neue Funktionalitäten, welche die Arbeit mit dem Programm für den Anwender noch einfacher gestalten sollen.

HSi GmbH auf der Metav 2008: Halle 3, Stand E40

Alexander Strutzke | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/managementundit/unternehmenssoftware/articles/114945/

Weitere Berichte zu: Fertigungsverfahren Lohnfertiger

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flüssiger Wasserstoff im freien Fall
05.12.2016 | Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM)

nachricht IPH entwickelt Prüfstand für angetriebene Tragrollen
29.11.2016 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften

Diabetesforschung: Neuer Mechanismus zur Regulation des Insulin-Stoffwechsels gefunden

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie