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Schnelle Verbindung von Motorspindel zu Antrieb und Steuerung

11.03.2008
Die Inbetriebnahme einer Spindeleinheit in Werkzeugmaschinen erfordert meist viel Zeit und Wissen. Deshalb werden häufig externe Inbetriebnehmer beauftragt, was teuer ist. Um Anwendern diese Aufgabe zu erleichtern, bietet Weiss seine Spindeln mit einer so genannten Drive-Cliq-Schnittstelle an. Die Spindeln können so mit weniger Engineering-Aufwand in eine Werkzeugmaschine integriert werden.

Über eine Drive-Cliq-Verbindung werden alle Komponenten, die mit elektronischen Typenschildern ausgerüstet sind, vom Antriebssystem automatisch erkannt. Im Typenschild sind sowohl die elektrischen Ersatzschaltbilddaten des Motors als auch die Kennwerte des eingebauten Gebersystems hinterlegt.

Dadurch entfällt die manuelle Dateneingabe während der Inbetriebnahme und beim Spindeltausch, was beide Vorgänge nach Angaben des Unternehmens sicherer und schneller macht.

Das digitale Typenschild beinhaltet außer den technischen auch logistische Daten wie Herstellerkennung, Typenbezeichnung, Seriennummer, Herstelldatum und die Daten ausgeführter Servicearbeiten. So lässt sich der Lebenslauf der Spindel jederzeit eindeutig nachvollziehen.

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Neue Spindel-Schnittstelle bietet digitale Datenübertragung

Darüber hinaus bietet das System alle Vorteile der digitalen Datenübertragung. Alle analogen Signale werden über einen integrierten A/D-Wandler an das Übertragungsprotokoll angepasst. Damit entfallen zusätzliche Kabel, und gleichzeitig wird die Übertragung EMV-sicher.

Auf der Metav zeigt das Unternehmen Spindeln, die über eine Drive-Cliq-Schnittstelle mit der Siemens-Steuerung 840D sl verbunden werden können. Dank der Drive-Cliq-Schnittstelle können die in der Spindel hinterlegten Einstellparameter für Motor, Geber und Lager einfach und schnell an den Sinamics-Umformer übertragen werden.

Alexander Strutzke | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/antriebstechnik/articles/111526/

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