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Drehmaschine für Einzelteil- und Serienfertigung

22.02.2008
Mit der VL-Baureihe hat die Emag Vertikal-Drehmaschinen im Programm, die für den Spagat zwischen Einzelteil- und Serienfertigung konzipiert wurden.

Die Drehmaschinen-Reihe ist nach Herstellerangabe bei kleinen Losen universell einsetzbar, schnell programmier- und umrüstbar, während sie in der Serienteil-Fertigung als automatisiertes Fertigungsmittel eingesetzt werden kann. Mit diesem Konzept zielt der Hersteller vor allem auf den Einsatz bei Lohnfertigern.

Neueste Drehmaschine ist die VL 3 (Futterdurchmesser 160 mm), die von den größeren Typen VL 5 (Futterdurchmesser 250 mm) und VSC 7 (Futterdurchmesser 400 mm) ergänzt wird. Die Drehmaschinen dieses Lean-Konzepts verfügen über einen Späneförderer, Arbeitsraumabsaugung, Flüssigkeitskühlung für den Spindelmotor und Revolver sowie einen automatischen Werkstückwechsler.

Drehmaschine mit automatischer Werkstück-Zuführung

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Jede Drehmaschine ist standardmäßig mit einer Werkstück-Automation mit umlaufender Kette ausgerüstet. In diese werden die Schlepprahmen eingesteckt, die den Transport in und aus der Pick-up-Station ermöglichen.

Damit ist ohne Umrüstaufwand ein weites Teilespektrum automatisiert bearbeitbar. Durch die Automation ergibt sich ein fixer Produktionszyklus, weil sofort nach der Bearbeitung ein neues Rohteil bereit steht.

Die hinter den Arbeitsraum gelegte Pick-up-Station ermöglicht es, dem Transportband vorne jederzeit Fertigteile zu entnehmen und neue Rohteile für die Drehmaschine aufzulegen.

Bei asymmetrischen, langen dünnen oder lageorientiert zu bearbeitenden Werkstücken können einfach gestaltete Werkstückträger und Paletten in die Schlepprahmen eingelegt werden. Somit ist das automatische Be- und Entladen von einer Vielzahl von Werkstücken möglich.

Drehmaschine schnell beim Werkzeugwechsel

Mit weniger als 400 mm Verfahrweg bei der kleinen und 550 mm bei der größeren Drehmaschine von der Belade- bis zur Bearbeitungsposition am Revolver fällt die Werkstückwechselzeit sehr kurz aus. Sehr kurz sind auch die Span-zu-Span-Zeiten.

Die Drehmaschine VL ist – dies wurde von der multifunktionalen VSC-Baureihe übernommen – so stabil und gut schwingungsgedämpft, dass die Werkzeugstandzeiten nach Angabe des Herstellers sehr hoch sind. Alle Führungen liegen gut geschützt gegen Späne und Schmutz oberhalb und damit außerhalb des Arbeitsraumes. Dies soll die Dauergenauigkeit sowie die Prozesssicherheit erhöhen und den Wartungsaufwand reduzieren.

Durch die kurzen Rüstzeiten lässt sich die Drehmaschine für kleinste Lose einsetzen. Weil das Futter der Pick-up-Hauptspindel das Rohteil automatisch vom Werkstücktransportband aufnimmt, sehr schnell in den Arbeitsraum transportiert und nach der Bearbeitung das bearbeitete Teil auf dem Transportband wieder ablegt, ist die Drehmaschine für Serienteile gleichzeitig als automatisierte Fertigungszelle nutzbar.

Frank Fladerer | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/spanendefertigung/maschinen/articles/110084/

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