Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Beheizen von Transportgießpfannen mit Gas-Porenbrennern

21.02.2008
Mit Feuerfestmaterial ausgekleidete Transportpfannen für flüssiges Aluminium oder flüssigen Stahl werden im leeren Zustand auf rund 800 °C bzw. 1000°C Oberflächentemperatur vorgeheizt. Dabei ist die Aufheizung mit Gas-Porenbrennern homogen, zeit- und energiesparend sowie materialschonend.

Der Porenbrenner überträgt die Wärme zunächst auf ein Strahlrohr aus hochtemperaturbeständigem Stahl und leitet die konvektive Wärme nach unten. Damit wird die Wärme zum einen gleichmäßig verteilt und zum zweiten per Strahlung effektiver und schneller auf die Wandung übertragen. Die Heißgasströmung wird gezielt dicht an der Wandung entlang geführt und verbessert den Wärmeübergang zusätzlich.

Dagegen dauert die herkömmliche Aufheizung mit Flammenbrennern lange, ist sehr inhomogen, beansprucht das Feuerfestmaterial und führt zu einer reduzierten Lebensdauer des Feuerfestmaterials. Alternative Heizungen mit Elektrizität führen zu hohen Energiekosten, da Strom rund drei Mal so teuer ist wie Gas.

Die Aufheizzeiten und der Energieverbrauch beim Gas-Porenbrenner werden im Vergleich zur konventionellen Flammenheizung bei gleicher Deckelpassgenauigkeit etwa halbiert. Im Vergleich zu bekannten Flammensystemen, die einen großen sichtbaren Spalt zwischen Deckel und Pfanne lassen, wird die Aufheizzeit etwa gedrittelt.

Eine typische Pfanne für Aluminium wird in weniger als 1,5 h auf 800 °C Oberflächentemperatur geheizt. Eine typische Pfanne für Stahl wird in weniger als 2 h auf 1000 °C Oberflächentemperatur geheizt.

Promeos GmbH auf der Euroguss 2008: Halle 12/12-352

Jürgen Schreier | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/giessenundschmieden/articles/109947/

Weitere Berichte zu: Feuerfestmaterial Gas-Porenbrenner

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flexiblere Turbomaschinen entwickeln
23.05.2017 | FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur GmbH

nachricht WHZ erhält hochmodernen Prüfkomplex für Schraubenverbindungen
23.05.2017 | Westsächsische Hochschule Zwickau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Polarstern ab heute unterwegs nach Spitzbergen, um Rolle der Wolken bei Erwärmung der Arktis zu untersuchen

24.05.2017 | Geowissenschaften