Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hängebahn-Strahlanlage für großvolumige Gussteile

21.02.2008
Die Technoguss Tangerhütte GmbH stellt hochwertige Eisengussteile her. Um die Produktivität zu steigern hat das Unternehmen die neue Putzerei mit einer Hängebahn-Strahlanlage von Rösler ausgestattet. Die Hängebahn-Strahlanlage zeichnet sich durch robuste Bauweise, hohe Flexibilität und optimierte Strahlmittelaufbereitung aus und arbeitet besonders wirtschaftlich, wie es heißt.

Aus Gusseisen mit Lamellen- und Kugelgraphit sowie niedrig- und hochlegierten Gusseisenwerkstoffen fertigt die Technoguss Tangerhütte GmbH über 5000 verschiedene Bauteile im Gewichtsbereich zwischen 50 und 10000 kg. Sie kommen beispielsweise in Schiffsmotoren, Getrieben, Armaturen und Pumpen ebenso zum Einsatz wie im allgemeinen Maschinenbau.

In diesem Jahr investierte das Unternehmen in eine neue Putzerei, deren zentraler Bestandteil eine Durchlauf-Hängebahnstrahlanlage RHBD 45/50-T der Rösler Oberflächentechnik GmbH ist.

„Ohne eine leistungsfähige Strahlanlage lassen sich hochwertige Gussteile nicht wirtschaftlich produzieren. Rösler war nicht der Anbieter mit dem niedrigsten Preis, aber mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis und wir wurden gut beraten”, berichtet Dr. Jamshid Yektai, Geschäftsführer der Technoguss Tangerhütte.

Hängebahn-Durchlaufstrahlanlage auf extreme Beanspruchung ausgelegt

Konzeption und Ausstattung der neuen Hängebahn-Durchlaufstrahlanlage mit einer Grundfläche von 6 m x 6 m, bei einer Traubenhöhe von 5000 mm, sind auf die speziellen Anforderungen im Gießerei-Betrieb ausgelegt. So besteht die Arbeitskammer komplett aus hochfestem Manganstahl, zusätzlich erhöhen auswechselbare Manganstahlplatten die Verschleißfestigkeit in besonders beanspruchten Bereichen.

Sieben Hochleistungs-Schleuderräder des Typs Hurricane H 42 mit einer Antriebsleistung von jeweils 22 kW gewährleisten, dass das Strahlmittel mit der für einen effizienten Prozess mit reproduzierbarem Ergebnis erforderlichen Intensität auf die Gussteile gestrahlt wird. Die optimale Anordnung der Schleuderräder in der Strahlkammer wurde von Rösler durch 3D-Simulation des Strahlprozesses ermittelt.

Die Beschickung der Strahlanlage mit den in Größe, Gewicht und Geometrie verschiedenen Gussteilen erfolgt durch den Hallenkran der Putzerei. Das maximale Chargengewicht liegt bei 20 t.

Innerhalb der Strahlzone sind drei Positionen festgelegt, in denen eine rotierende Bewegung der Werkstückträger stattfindet. Dies sorgt für Einstrahlwinkel, die sowohl beim Auspackstrahlen als auch beim späteren Homogenisieren der Oberflächen eine gleichmäßige Bearbeitung selbst in feinsten Konturen und Hinterschneidungen sicherstellt.

Strahlmittelaufbereitung mit hohem Wirkungsgrad

Ausschlaggebend bei der Entscheidung für Rösler war auch eine besonders wirkungsvolle Strahlmittelaufbereitung. Dafür wurde dem Kaskadenwindsichter ein innovativer Doppel-Magnetabscheider vorgeschaltet. Er arbeitet so effektiv, dass ein Restsandgehalt im Strahlmittelstrom von bis zu 0,3% erzielt wird.

Rösler Oberflächentechnik GmbH auf der Euroguss 2008: Halle 12/12-538

Jürgen Schreier | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/oberflaechentechnik/mechanischeoberflaechenbearbeitung/articles/109939/

Weitere Berichte zu: Gussteil Hängebahn-Strahlanlage

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Nutzfahrzeuge: Neuer Professor entwickelt effizientere und leichtere Bauteile mit 3D-Metall-Drucker
03.05.2018 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Die Zukunft des Fliegens auf dem Prüfstand
25.04.2018 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Im Focus: LZH showcases laser material processing of tomorrow at the LASYS 2018

At the LASYS 2018, from June 5th to 7th, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will be showcasing processes for the laser material processing of tomorrow in hall 4 at stand 4E75. With blown bomb shells the LZH will present first results of a research project on civil security.

At this year's LASYS, the LZH will exhibit light-based processes such as cutting, welding, ablation and structuring as well as additive manufacturing for...

Im Focus: Kosmische Ravioli und Spätzle

Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli und Spätzle. Das enthüllten Bilder der Raumsonde Cassini. Nun konnten Forscher der Universität Bern erstmals zeigen, wie diese Monde entstanden sind. Die eigenartigen Formen sind eine natürliche Folge von Zusammenstössen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse, wie Computersimulationen demonstrieren.

Als Martin Rubin, Astrophysiker an der Universität Bern, die Bilder der Saturnmonde Pan und Atlas im Internet sah, war er verblüfft. Die Nahaufnahmen der...

Im Focus: Self-illuminating pixels for a new display generation

There are videos on the internet that can make one marvel at technology. For example, a smartphone is casually bent around the arm or a thin-film display is rolled in all directions and with almost every diameter. From the user's point of view, this looks fantastic. From a professional point of view, however, the question arises: Is that already possible?

At Display Week 2018, scientists from the Fraunhofer Institute for Applied Polymer Research IAP will be demonstrating today’s technological possibilities and...

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Mikroskopie der Zukunft

22.05.2018 | Medizintechnik

Designerzellen: Künstliches Enzym kann Genschalter betätigen

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics