Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Pressen für kontrollierte kleine Kräfte

21.02.2008
Mäder Pressen bringt eine neue Pressenreihe auf den Markt. Mit der Serie Micro-Press bietet der Hersteller pneumatische Pressen, die speziell für niedrige Druckkräfte und präzise Hubtiefen ausgelegt sind. Damit können Füge- und Formanwendungen durchgeführt werden, bei denen ein geringer Einpressdruck und immer exakt gleiche Hubtiefen notwendig sind.

„Gerade wenn niedrige Druckkräfte und genaueste Hubtiefen gefordert sind, bringt eine manuelle Betätigung der Pressen oft Qualitätsprobleme“, erklärt Prokurist Michael Jakobi von Mäder Pressen. „Schließlich betätigen verschiedene Beschäftigte eine Handhebelpresse mit unterschiedlichen Kräften. Manchmal ist ein Vorgang bei ein und derselben Person sogar je nach Gemütszustand oder Ablenkung unterschiedlich“, ergänzt der Experte.

Bei Fertigungsprozessen in der Elektronik, der Elektrotechnik oder auch der Medizintechnik und Optoelektronik werden oft nur niedrigste Druckkräfte und genaueste Pressvorgänge gefordert, die stets gleich durchgeführt werden müssen, um die sichere Funktion des Produkts später zu gewährleisten.

Pressen bieten äußerst präzises Handling

... mehr zu:
»Druckkraft »Micro-Press

Die jetzt vorgestellte Pressenserie Micro-Press umfasst derzeit sieben pneumatische Pressen für niedere Druckkräfte von 30 N bis 480 N. Dennoch verfügen die Pressen über einen sehr stabilen Pressenständer. Eingesetzt werden die Pressen überall dort, wo präzises Handling entscheidend ist: in der Medizintechnik, der Elektronikfertigung oder der Feinstmechanik. So werden zum Beispiel kleinste Bauteile eines Hörgerätes mit einer Micro-Press sicher montiert.

Die Pressen verfügen über eine dreistufige Hubvoreinstellung sowie eine Hubfeineinstellung mittels Gewindestift mit Festanschlag. Damit lässt sich ein Arbeitshub von 5 mm bis 60 mm abdecken. Die Arbeitshöhe beträgt 43 mm bis 208 mm bei einer Ausladung von 63 mm.

Der Stößel ist in Vierkantform gefertigt und somit verdrehsicher. Geführt wird er mit einer Präzisionsführung in Lineartechnik. Im Stößel vorbereitet ist eine ebenfalls verdrehsichere Werkzeugaufnahme, deren Gegenstück im Tisch wahlweise mittels T-Nut oder Tischbohrung fixiert werden kann.

Automatisierung und Prozesskontrolle für die Pressen optional

Für die Ansteuerung liefert der Hersteller eine elektro-pneumatische Zweihand-Steuerung, die wahlweise auch mit Schlüsselschalter zum Umschalten auf eine externe Ansteuerung erhältlich ist. Die Zweihand-Sicherheitssteuerung MPS-1 ist komplett redundant aufgebaut, zusammen mit den Pressen baumustergeprüft und entspricht den Sicherheitsanforderungen der Maschinenrichtlinie.

„Darüber hinaus haben Anwender natürlich die Möglichkeit, die Pressen zu automatisieren und in eine vorhandene SPS-Steuerung zu integrieren“, betont Jakobi. Die Pressen der Micro-Press-Serie lassen sich optional mit einer Prozesskontrolle versehen und in automatisierte Produktionslinien integrieren.

Zum Lieferumfang der Pressen-Basismodelle gehören ein elektro-pneumatisches Ventil, Not-Aus und Hubzähler sowie eine Wartungseinheit aus Druckminderer mit Manometer, Filter und Öler. Die einzelnen Pressen-Modelle sind geräuscharm ausgeführt, CE-konform und baumustergeprüft, heißt es weiter.

Annedore Munde | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/umformtechnik/maschinen/articles/109881/

Weitere Berichte zu: Druckkraft Micro-Press

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Luftturbulenzen durch Flugzeuge bald beherrschbar
08.12.2017 | Universität Rostock

nachricht Ein MRT für Forscher im Maschinenbau
23.11.2017 | Universität Rostock

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie