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Skin-Form-Spritzgießverfahren kommt erstmals im Automobilbau zur Anwendung

04.02.2008
Aus dem Styrol-Kunststoffblend Terblend N von BASF werden Kopfstützen für aktuelle Baureihen des Automobilherstellers Mercedes-Benz hergestellt. Dazu kommt zum ersten Mal das Zwei-Komponenten-Spritzgießverfahren Skinform zur Anwendung, das vom Maschinenbauer Krauss-Maffei, dem Polyurethan-Lieferanten Rühl Puromer und dem Spritzgießer Schenk Plastic Solutions entwickelt wurde.

Das Zwei-Komponenten-Spritzgießverfahren Skinform wird damit laut BASF erstmals für ein Serienteil im Automobilbau angewandt. Der thermoplastische Träger der hinteren Kopfstützenabdeckung besteht aus dem Kunststoff Terblend N NM-19, einem ABS/PA-Blend von BASF.

Als besondere Eigenschaften werden die leichte Verarbeitbarkeit und eine sehr gute Haftung zum Polyurethan hervorgehoben, das als außen liegende Weichkomponente eine lederähnliche Narbung und Haptik erhält. Gefertigt wird das funktionale Kunststoffteil der Kopfstütze bei der Schenk Plastic Solutions GmbH, Esslingen.

Kombination aus Reaktions- und Spritzgießtechnik

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Das Spritzgießverfahren Skinform präsentierte man erstmals auf der weltgrößten Kunststoffmesse, der K 2004. Drei Jahre später stand es dort erneut im Rampenlicht am Stand des Maschinenbauers Krauss-Maffei. Das Verfahren ist eine Kombination aus Reaktions- und die Spritzgießtechnik. In einem Verfahrensschritt werden damit Kunststoffteile mit hochwertigen, lederartigen Kunststoffoberflächen erzeugt.

Die fertigen Formteile bestehen aus einer Polyurethan-Außenhaut und einem mechanisch stabilen, thermoplastischen Träger. Sie sollen vor allem im Automobilbau, aber auch bei Bürositzen sowie bei Alltagsgegenständen wie Staubsaugern, Elektrowerkzeugen und Notebooks zur Anwendung kommen.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/kunststoffundgummiverarbeitung/spritzgiessen/articles/107710/

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