Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rohrförmige Notstopper zur Endlagendämpfung von Hydraulikzylindern

10.01.2008
StrukturdämpferWenn Fahrzeugtanks nicht absolut dicht sind, besteht für die Sicherheit und Umwelt höchste Gefahr. Deshalb werden sie auf Herz und Nieren geprüft. Das setzt Prüfanlagen mit extremer Zuverlässigkeit voraus, weshalb der Anlagenhersteller Worthmann, Barssel bei Oldenburg große rohrförmige Strukturdämpfer als Notstopper zur Erhöhung der Betriebssicherheit von Wasserhydraulikzylindern verbaut.

Zu Prüfungsbeginn befindet sich die Anlage inklusive des Tanks im Wasser. Die Prüfungen sind für blasgeformte Fahrzeugtanks konzipiert. Nach Beendigung der Prüfung werden die sich auf einem Haltearm befindenden Tanks in einer Schwenkbewegung per Hydraulikzylinder aus dem Wasser gehoben. Am Ende des Hubvorgangs wird der Arm von Strukturdämpfern gebremst, um die Endlagen der Prüfanlage zu schützen.

Prinzipiell könnte diese Arbeit auch die Endlagendämpfung des Hydraulikzylinders übernehmen. Jedoch bremsen Strukturdämpfer wirtschaftlicher. Daher stattet Worthmann Maschinenbau die Prüfanlagen mit zwei Notstoppern des Typs Tubus TR85-50 der ACE Stoßdämpfer GmbH, Langenfeld, aus. Die Anschaffungskosten liegen deutlich unter 100 Euro.

Kostenvorteil spricht für Dämpfer als Notstopper
Im Vergleich zu den Energiekosten, die der Abbremsvorgang des Hydraulikzylinders verursacht, sei das nicht viel. Rechne man die technischen Vorteile dazu, falle dieser Unterschied noch deutlicher aus. So seien die beiden Notstopper den Bremskräften von etwa 5000 N ohne Weiteres gewachsen.

Die beiden Bremselemente sind für radiale Beanspruchung ausgelegt und werden parallel zueinander in den Prüfanlagen verbaut. Für die Wirtschaftlichkeit einer Tankprüfanlage wird eine Standzeit bis zu 1 Mio. Lastwechseln als erforderlich angesehen. Das sei absolut ausreichend.

Die Dämpfer werden aus einem Polyester-Elastomer hergestellt – wie alle Varianten des Sortiments Tubus von ACE, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn Massen – wie die bei einer Tankprüfanlage von Worthmann insgesamt bewegten 200 kg – nicht punktgenau gestoppt werden müssen.

Josef-Martin Kraus | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/konstruktion/konstruktionselemente/articles/104689/

Weitere Berichte zu: Endlagendämpfung Hydraulikzylinder Notstopper

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Maschinenbau:

nachricht Flexible Fertigung von Elektromotoren für Fahrzeuge
06.09.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Gewicht von Robomotion-Greifer um 60 Prozent reduziert
31.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Maschinenbau >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften