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Mit Rapid Prototyping schneller zur individuellen Messvorrichtung

19.12.2007
Einen zügigeren Weg zur kundenspezifischen Messvorrichtung zeigt Witte jetzt auf. Das Unternehmen setzt dabei auf das Zusammenspiel des modularen Vorrichtungssystems Alufix und des Rapid-Prototyping-Tools Rapid-Fit.

Nicht immer lassen sich Messvorrichtungen ausschließlich aus Standardkomponenten erstellen. Bei komplizierten Werkstückgeometrien oder besonderen Aufnahmebedingungen werden spezielle Werkstück-Adaptionen benötigt. Witte Bleckede, Hersteller des modularen Vorrichtungssystems Alufix, hat die werkstückspezifischen Passstücke bisher frästechnisch erstellt.

Um die Spezial-Adaptionen zügiger bereitstellen zu können, macht Witte sich jetzt nach eigenen Angaben die Möglichkeiten des Rapid Prototyping zu Nutze und setzt Rapid-Fit von Materialise ein.

Schicht für Schicht entstehen dreidimensionale Geometrien

Nachdem mit der Witte Konstruktionssoftware Alufix Experte die Vorrichtung bis zu den Anlagepunkten aus Alufix-Standardkomponenten konstruiert wurde, kommt Rapid-Fit zum Einsatz. Aus den Daten der Konstruktionssoftware werden die Geometrien für die Anlagepunkte errechnet.

Diese werden dann per Laser-Sintertechnik aus einem pulverförmigen Ausgangsstoff (Thermoplaste) materialisiert. Dabei wird das Pass-Stück Schicht für Schicht aufgebaut. Es können laut Witte beliebige dreidimensionale Geometrien, die sich mit konventioneller mechanischer Fertigung oft nicht herstellen lassen, erzeugt werden.

Komplizierte Stückformen in kurzer Zeit

Somit stehen den Angaben zufolge auch äußerst komplizierte Pass-Stück-Formen innerhalb kurzer Zeit zur Verfügung. Bei Bauteiländerungen sei lediglich ein Austausch der laser-gesinterten Konturteile erforderlich, die zügig rekonstruiert und neu erstellt werden können, heißt es weiter.

Udo Schnell | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/messundprueftechnik/fertigungsmesstechnik/articles/100947/

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