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Automatische Beschickungsanlage für Messmaschinen

20.10.2009
Damit die Stillstandzeiten von Messmaschinen auf ein Minimum reduziert werden können, muss der Prozess des Werkstückaustauschs beschleunigt werden. Dafür steht jetzt eine automatische Beschickungsanlage zur Verfügung, die je nach Kundenanforderung für drei, vier, fünf oder mehr Vorrichtungen ausgelegt ist.

Zur Maximierung der Laufzeiten von Messmaschinen ist ein zügiger Werkstückwechsel erforderlich. Die angebotenen Rüstsysteme werden überwiegend manuell bedient. Witte Bleckede, Hersteller modularer Vorrichtungssysteme, hat eine automatische Beschickungsanlage für Koordinaten-Messmaschinen entwickelt.

Beschickungsanlage für Koordinaten-Messmaschinen mit bis zu fünf Paletten

Diese kann je nach Wunsch mit drei, vier, fünf oder mehr Paletten beziehungweise Vorrichtungs-Parkplätzen ausgestattet werden. Abhängig von den Anforderungen und Platzverhältnissen sind die Park-Positionen in Rondell-, Regal-, Paternoster-, Shuttle- oder Brückenform ausgeführt. Entsprechend wird die Übergabe vom Parkplatz zur Messmaschine über Drehscheiben, Brücken und Niveauausgleiche realisiert.

Während sich die Maschine im Messprozess befindet, können die in Parkposition verbliebenen Paletten mit weiteren Bauteilen bestückt werden. Ist eine Messung abgeschlossen, werden die Paletten via PC-Steuerung ausgetauscht. Die Auswahl einer bestimmten Palette und die automatische Werkstückerkennung kann mittels Barcode oder RFID (Radio Frequence Identification) erfolgen.

Beschickungsanlage wird präzise positioniert

Um die präzise Positionierung auf dem Maschinentisch sicherzustellen, bewegen synchron angetriebene Zahnräder mittels Zahnstange bewegt, so dass eine präzise Positionierung auf dem Maschinentisch gewährleistet wird. In Parkposition werden die Paletten durch das im Eingriff befindliche Zahnrad sowie durch pneumatische Rastbolzen gegen unbeabsichtigtes Verfahren gesichert.

Alle End- und Zwischenpositionen der Paletten werden sensorisch überwacht. In der Messmaschine wird die Palette auf feststehenden Zentrier- und Stützbolzen der Positioniereinheit abgesenkt. Dadurch ist den Angaben zufolge eine Positionierung mit bestmöglicher Genauigkeit möglich, ohne permanent Energie zuführen zu müssen. Durch die extrem niedrige Bauhöhe der Positioniereinheit wird ein größtmögliches Messvolumen garantiert.

Monika Zwettler | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/messundprueftechnik/articles/234868/

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