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Automatische Beschickungsanlage für Messmaschinen reduziert Stillstandzeiten

15.07.2009
Damit Laufzeiten von Messmaschinen möglichst maximal sind, ist ein zügiger Werkstückwechsel erforderlich. Dazu werden bereits zahlreiche Rüstsysteme angeboten, die jedoch überwiegend nur manuell zu bedienen sind. Witte Bleckede, Hersteller modularer Vorrichtungssysteme, hat jetzt eine automatische Beschickungsanlage für Koordinaten-Messmaschinen entwickelt.

Damit der gesamte Prozess des Werkstückaustausches beschleunigt und die Stillstandzeiten der Messmaschinen auf ein Minimum reduziert werden können, steht nach Angaben des Unternehmens nun eine automatische Beschickungsanlage bereit. Diese kann je nach Wunsch mit drei, vier, fünf oder mehr Paletten oder Vorrichtungs-Parkplätzen ausgestattet werden.

Je nach Anforderungen oder Platzverhältnissen erfolgt die Ausführung der ‚Bahnhöfe‘ in Rondell-, Regal-, Paternoster-, Shuttle- oder Brückenform. Entsprechend wird, so Witte weiter, die Übergabe vom Parkplatz zur Messmaschine über Drehscheiben, Brücken und Niveauausgleiche verwirklicht. Bei einigen Messmaschinen-Ausführungen ist auch ein Durchfahren zum Inline-Messbetrieb möglich.

Bestücken der Messmaschine während des Messprozesses

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Somit können, während sich die Maschine im Messprozess befindet, die in Parkposition verbliebenen Paletten mit weiteren Bauteilen bestückt werden. Ist eine Messung abgeschlossen, werden, so Witte weiter, die Vorrichtungsplatten autark via PC-Steuerung ausgetauscht. Die Auswahl einer bestimmten Palette sowie die automatische Werkstückerkennung erfolgt beispielsweise mittels Barcode oder RFID (Radio Frequence Identification).

Dabei werden die Platten durch synchron angetriebene Zahnräder mittels Zahnstange bewegt, so dass eine präzise Positionierung auf dem Maschinentisch gewährleistet wird. In Parkposition werden die Paletten durch das im Eingriff befindliche Zahnrad sowie durch pneumatische Rastbolzen gegen unbeabsichtigtes Verfahren gesichert.

Alle Palettenpositionen werden sensorisch überwacht

In der Messmaschine wird die Palette auf feststehenden Zentrier- und Stützbolzen der Positioniereinheit abgesenkt. Dadurch ist den Angaben zufolge eine Positionierung mit bestmöglicher Genauigkeit (keine beweglichen Teile beteiligt) ohne die Notwendigkeit einer permanenten Energiezufuhr gegeben. Durch die extrem niedrige Bauhöhe der Positioniereinheit wird ein größtmögliches Messvolumen garantiert, heißt es weiter.

Udo Schnell | MM MaschinenMarkt
Weitere Informationen:
http://www.maschinenmarkt.vogel.de/themenkanaele/produktion/messundprueftechnik/articles/202724/

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