Anzeige
Der Anbieter aus Igersheim verweist darauf, im direkten Kontakt mit dem Kunden und seinen Anwendungen Performance-Reserven zu erschließen, die aus bloßer Betrachtung technischer Daten im Katalog nicht zu erkennen seien. Die Vielfalt an Getriebe- und Aktuatorlösungen für Delta-Roboter ist enorm, da sich ihre Arbeits- und Funktionsweise voneinander unterscheiden.
Denn Handhabungsaufgaben erfordern Roboter mit zwei, drei oder auch vier Achsen, die Produkte und Produktgewichte variieren, und die Pick&Place-Wege sind unterschiedlich. Fast immer geht es um höchste Zykluszahlen und kurze, hochdynamische Bewegungen bei hoher Einschaltdauer.
Auch den Montageort und die Einbaulage der Getriebe und Aktoren gilt es zu berücksichtigen, insbesondere im Lebensmittelumfeld. Die Antriebe der einzelnen Achsen erfahren im Betrieb unterschiedliche Belastungen; überlagerte Kipp- und Drehmomente können auf den Abtrieb wirken. Gleichzeitig wird höchste Zuverlässigkeit gefordert, denn die meisten Delta-Roboter kommen am Ende der Wertschöpfungskette von Produkten zum Einsatz, etwa bei der Verpackung von Süßwaren.
Es gibt aus antriebstechnischer Sicht also kaum eine Standardanwendung bei Delta-Robotern. Bei der Auslegung ihrer Antriebslösungen ist die Analyse der Aufgabenstellung und der Randbedingungen deswegen der erste Schritt. Auf dieser Basis erfolgen zunächst theoretische Berechnungen, um die mehrdimensionalen Bewegungen im Raum rechnerisch abzubilden und Interaktionen mit anderen beweglichen Komponenten des Roboters zu erfassen. Im Rahmen einer sogenannten Mehrkörpersimulation werden reale Momente, Belastungsdaten und mögliche dynamische Effekte, zum Beispiel ein Aufschwingen des Antriebssystems, im Detail berechnet und optimiert. Zudem müssen jetzt Überlastfaktoren erkannt und für erweiterte Auslegungs- und Anwendungsräume für mehr Energieeffizienz und für das Downsizing der gesamten Antriebstechnik im Delta-Roboter genutzt werden. Diese Leistungsreserven und -daten gehen über die produktbezogenen Katalogdaten hinaus.
Im weiteren Verlauf der Antriebsprojektierung leistet zunächst die Auslegungssoftware Cymex 3 von Wittenstein Dienste, indem sie Applikation, Motor und Getriebe – also die komplette mechatronische Antriebslösung – entsprechend der Daten aus der Mehrkörpersimulation dimensioniert und ihre Effektivität im Zusammenspiel beurteilt. Ergebnis ist eine Empfehlung – entweder eine reine Getriebelösung der Baureihe TP plus oder ein Motor-Getriebe-System der Produktfamilie TPM plus. In beiden Fällen stehen sowohl Standard- als auch High-Torque-Versionen zur Verfügung.
Ein weiteres Tool ist das modulare Sensorswystem torqXis; es wird für die Antriebsüberwachung während der Realtests der Delta-Roboter eingesetzt, um Drehmomente, Querkräfte und Temperaturen an den eingebauten Antrieben zu erfassen. So lassen sich praxisnahe Istdaten erhalten, die auch für eine weitere Optimierung der Getriebe- und Aktuatorikauslegung genutzt werden können. pb
Quelle: handling
Weitere Informationen: www.handling.de/Antriebe-Steuerungen-Komponenten/Getriebe-fuer-Delta-Roboter/Auslegungssache.htm
Weitere Berichte zu: ACHSE > Antrieb > Antriebslösung > Auslegungssache > Delta-Roboter > Delta-Robotern > Drehmoment > Getriebe > Getriebeauslegung > Mehrkörpersimulation > Roboter
IFA entwickelt Messgerät für die sichere Mensch-Roboter-Kollaboration
18.05.2012 | Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung - DGUV
Solarboot „Südseesonne“ an Naturschutzbund übergeben
18.05.2012 | Hochschule Lausitz (FH)
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten