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Wenn alles swingt

01.09.2009
...ist das nicht unbedingt erwünscht. Daher hat ACE in Kooperation mit dem Göttinger Unternehmen Eras einen aus der Topreihe von Industrie-Stoßdämpfern stammenden Magnum-Typ mit einer Antriebseinheit und einem separaten Elektronikmodul ausgestattet.

Im letzten Jahr noch als Vorführgerät auf der Motek präsentiert, ist dieses System binnen eines Jahres bereits bei ersten Kunden erfolgreich eingesetzt worden und gelangt nun in die Serienproduktion. Über die Ansteuerung bzw. Maschinensteuerung können IDS-Dämpfer auf wechselnde Aufprallmassen und Geschwindigkeiten stets optimal eingestellt beziehungsweise angepasst werden. Das heißt: Das jeweilige Dämpfungselement erkennt eigenständig, welche Dämpfungskraft erforderlich ist und justiert sich quasi von allein auf den erforderlichen Wert.

Durch eine Kombination von mehreren parallel wirkenden IDS-Dämpfern, die je nach Bedarf zu- oder abgeschaltet werden, können Massenbereiche von wenigen Kilogramm bis zu mehreren Tonnen in einer Anlage bewältigt werden.Das modulare Konzept entspricht der Maxime von ACE nach leichter Integration in bestehende Konstruktionen. Gleichzeitig ist für eine maximale Betriebssicherheit gesorgt und eine hohe Haltbarkeit des Systems gewährleistet. Zudem sorgt die Modularität für gute Notbetriebseigenschaften, einfachste Wartung und überschaubare Instandsetzungskosten. Viele Vorteile, z. B. falls unvorhergesehene Zwischenfälle wie ein Stromausfall dafür sorgen, dass eine Komponente nicht planmäßig ihren Dienst verrichtet. Einzige Voraussetzung: Die Elektronik sollte außerhalb der Bereiche mit starker Stoßeinwirkung montiert werden.

Im Verlauf der letzten 12 Monate konnte diese innovative Lösung so weit reifen, dass in Deutschland die ersten serienreifen Produkte den Weg auf den Markt fanden. In einem Pressenwerk, in dem Bleche mit stark schwankenden Massen in einer definierten Position zur Weiterverarbeitung sauber gestapelt bzw. positioniert werden müssen, kommen die Neuheiten bereits zum Einsatz. Dort bremsen sie die ankommenden Massen von 30 bis 2.100 Kilogramm erfolgreich ab. Trotz der Kompaktheit des Systems profitiert dieser Kunde auch von der uneingeschränkten Tauglichkeit in rauen industriellen Arbeitsumgebungen. Diese sind auf das massive Edelstahlgehäuse zurückzuführen, dass das Antriebsmodul schützt. Die extrem belastbare Verschraubung zum Dämpfer widersteht auch härtesten Belastungen. Die Dämpferanbindung vollzieht sich dabei über einen Gewindering.

Das Unternehmen aus Langenfeld bietet den IDS-Magnum für alle bisher manuell einstellbaren Größen der Familie mit den Gewindemaßen M33, M45 und M64 mit Dämpferhüben bis 150 Millimeter Hub an. Die komplette IDS-Einheit wird in Edelstahlausführung V4A Materialnummer 1.4404 gefertigt und ermöglicht damit auch die Integration in Konstruktionen, bei denen mehr als nur Musik in der Luft liegt.

| SCOPE
Weitere Informationen:
http://www.scope-online.de/xist4c/web/Wenn-alles-swingt_id_161__dId_455850_.htm

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