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Alles im Blick - Lean-Lifte schaffen Übersicht im Lager

11.01.2012
Kunden erwarten die sofortige Verfügbarkeit und postwendende Auslieferung bestellter Waren. Ein Hersteller für Pumpen und Antriebe ersetzte deshalb sein altes Fachbodenregal durch ein automatisiertes, vertikales Lean-Lift-Lager von Hänel.

Das fränkische Familienunternehmen Speck Pumpen in Roth bei Nürnberg beliefert Anlagenbauer in mehr als 70 Ländern. Pumpen aus Roth sind sowohl im Schiffsbau, in der Chemie- und Energietechnik, in der Kunststoff-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie als auch in der Medizintechnik im Einsatz.

Der stetige Umsatzzuwachs verlangte 2006 ein neues Produktionswerk bei Shanghai – hier produziert das Unternehmen Pumpen und Antriebe für den asiatischen Markt.

Im Stammwerk Roth platzte indes die Fachbodenregalanlage im Wareneingang aus allen Nähten. Das Kaltlager versorgt hier die Produktion ständig mit nahezu 6.000 unterschiedlichen Artikeln. Es musste ein modernes Lagerkonzept her: Zusammen mit dem Spezialisten für effiziente Lagersysteme, Hänel Büro- und Lagersysteme, entstand ein intelligentes Lean-Lift-Lagerkonzept auf einer relativ kleinen Stellfläche. Während des laufenden Betriebes konnten sämtliche Artikel aus dem Fachbodenregal in den Lean-Lift umsortiert werden.

Durch die höhenoptimierte Einlagerung ließ sich hier die gesamte Lagerfläche von 1.000 auf 660 Quadratmeter reduzieren. Die Gesamtstellfläche beträgt dabei nur noch 60 Quadratmeter. In den Liften sind alle Artikel vor Staub und Schmutz geschützt. Das alte Fachbodenlager verschwand – bei einer weiteren Umsatzsteigerung lässt sich das modulare Lean-Lift-Lager auf der freien Stellfläche jederzeit ausbauen. Der Lean-Lift verdichtet und optimiert die Lagerfläche.

In Roth sind 13 Tonnen pro Lagerlift möglich. Etwa 30 Paletten mit verschiedenen Artikeln werden täglich im Liftlager ein- und ausgelagert. Die langen Wegezeiten bei der Mann-zur-Ware-Kommissionierung in der zweigeschossigen Fachbodenregalanlage entfallen, die Ein- und Auslagerungsvorgänge gehen jetzt rasch vonstatten. Außerdem ist auch die Arbeitssicherheit deutlich erhöht, denn die Benutzung von Leitern und Treppen entfällt. Zudem war das herkömmliche Entnahmesystem stark der Tagesform der Mitarbeiter abhängig – das ist jetzt nicht mehr der Fall.

Beim Einlagern erhalten die Mitarbeiter die Informationen eines Auftrages auf modernen TFT-Displays der MP12 N-Steuerungen direkt am betreffenden Lift. Alle sechs Terminals sind sowohl mit einer Tastatur als auch einem Touchscreen ausgestattet. In der übersichtlichen Bedieneroberfläche sind die Menüfunktionen farblich abgesetzt. Die Farben wiederholen sich in den einzelnen Bedienmasken.

Per Touchbedienung lässt sich ein Lagerplatz visuell auswählen und positionieren. Bei Bedarf wird die Eingabe von Buchungsdaten direkt per Tastatur oder per Scannen des Barcodes am Steuerungsterminal erfasst.

Anschließend wird der Lagerplatz vom betreffenden Lift angefahren. Im Display wird der Container grafisch angezeigt, und der ausgewählte Platz blinkt farblich. Unterhalb der Grafik sind die Koordinaten dargestellt, und außerdem werden die wichtigsten Artikelinformationen aus dem Artikelstammsatz angezeigt.

Zusätzlich ist an jedem Lift eine LED-Leiste angebracht, wo der genaue Lagerplatz auf dem Container visuell angezeigt wird. In Verbindung mit dem Terminal MP 12 N arbeitet die Lagerverwaltungssoftware HänelSoft sehr flexibel – durch sinnvolle Konfigurationsmöglichkeiten und viele Zusatzmodule lässt sich die Software für jeden Kunden maßgeschneidert und individuell anpassen. pb

| handling
Weitere Informationen:
http://www.handling.de/Lager-und-Logistik/Lean-Lift-Lager/Alles-im-Blick.htm

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